Seit 2008 können Männer maximal bis zum 70. und Frauen bis zum 69. Geburtstag in die Säule 3a einzahlen. Diese Schranke sei willkürlich, argumentierte Reimann. Es sei sinnvoll, ältere Menschen mit dem steuerbegünstigten Vorsorgesparen zum Verbleib im Erwerbsleben zu motivieren.

Der Bundesrat will die Obergrenze nicht abschaffen. Die heutige Altersgrenze gelte für alle drei Säulen der Altersvorsorge. Würde man sie abschaffen, gäbe es die Koordination unter den drei Säulen nicht mehr, begründete dies Sozialminister Alain Berset. Das wolle der Bundesrat aber nicht.

Berset gab auch zu bedenken, dass von der Aufhebung der Altersgrenze vor allem Wohlhabende profitieren würden, während Menschen mit bescheidenen Einkommen keine Gelegenheit hätten, von der Säule 3a zu profitieren. Ebenfalls ein Argument für die Altersgrenze sind für den Bundesrat Mindereinnahmen für den Fiskus.

(sda/tke)