Nach der Vertagung der Genfer Atomgespräche hat US-Aussenminister John Kerry Kongressabgeordnete vor neuen Sanktionen gegen den Iran gewarnt. Die Verabschiedung neuer Strafmassnahmen müsse ausgesetzt werden, um die Gespräche fortzusetzen, sagte sein Sprecher.

Dafür werde der Minister auch am Mittwoch bei einer Unterrichtung des Bankenausschusses im Senat werben, der bei Sanktionen gegen den Iran eine wichtige Rolle spielt. Man prüfe noch immer, ob es einen diplomatischen Weg gebe.

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Verhandlungen vertagt

Die Gespräche zwischen den fünf UNO-Vetomächten sowie Deutschland mit dem Iran über dessen Atomprogramm wurden am Wochenende vertagt. Sie sollen am Mittwoch kommender Woche fortgesetzt werden.

Der Westen verdächtigt die Islamische Republik, Atomwaffen zu entwickeln. Die Regierung hat dies zurückgewiesen. Gegen das Land gibt es bereits zahlreiche internationale Sanktionen, die etwa die Bankenbranche belasten. Die Inflation und die Arbeitslosigkeit steigen, weil die Ölexporte zurückgegangen sind.

(sda/muv/vst)