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Krise
Kiew und Separatisten zanken um Regionalwahlen

Ukrainische Panzerfabrik: Trotz Abkommen geht der Krieg im Osten weiter.   Keystone

Nachdem sie von den Regionalwahlen ausgeschlossen wurden, wollen die prorussischen Separatisten erneut selber wählen lassen. Unterdessen wird in der Ostukraine weiter gekämpft.

Veröffentlicht am 07.08.2015

Trotz Widerstands der Regierung in Kiew halten die prorussischen Separatisten in der Krisenregion Ostukraine an eigenständigen Wahlen fest. Im Gebiet Donezk sollen am 18. Oktober Vertretungen bestimmt werden, im benachbarten Luhansk am 1. November, wie die Führungen der beiden selbst ernannten Volksrepubliken am Freitag mitteilten.

Die prowestliche Regierung in Kiew lehnt den Vorstoss ab und will stattdessen eine Abstimmung nach ukrainischem Recht abhalten. In der restlichen Ukraine sind Kommunalwahlen am 25. Oktober angesetzt.

Separatistengebiete von Regionalwahlen ausgeschlossen

Präsident Petro Poroschenko hatte am Donnerstag ein umstrittenes Wahlgesetz unterzeichnet, das die Separatistengebiete von Regionalwahlen ausschliesst. Eine Abstimmung in den abtrünnigen Gebieten ist Teil des Minsker Friedensplanes.

Im Konfliktgebiet kam es nach Darstellungen von Militär und Aufständischen wieder zu gegenseitigem Beschuss mit schwerer Artillerie. Mindestens zwei Soldaten seien getötet worden, teilte die Armeeführung in Kiew mit. Die Separatisten berichteten Agenturen zufolge von mindestens einem toten Kämpfer.

(sda/gku)

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