Das Bild der Schweiz im Ausland ist nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative komplex. Dies sagte Nicolas Bideau, Direktor von Präsenz Schweiz, in einem Interview der Tageszeitung "Le Temps".

Für ihn gehe es in den nächsten Monaten darum, die schweizerische Demokratie zu erklären und die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU in Erinnerung zu rufen.

«Wir haben die Abstimmung aus der Nähe verfolgt, weil wir gewusst haben, dass ein Ja Auswirkungen auf das Bild der Schweiz im Ausland haben wird», sagte Bideau weiter. In der Berichterstattung über die Abstimmung im Ausland sei eine eher negative Tonalität festzustellen, sagte der Direktor von Präsenz Schweiz weiter.

Neue Herausforderung

Die Kommunikation auf internationaler Ebene stelle eine neue Herausforderung dar. Die Schweiz gebe aber im Ausland kein einheitliches Bild ab. Das Bild der Schweiz in Europa sei deshalb komplex geworden. Die Informationsarbeit werde nun rasch beginnen. Bideau kündigte eine starke Präsenz am Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Mailand im Jahr 2015 an.

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(sda/dbe)