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Krim-Krise: USA fordern härtere Sanktionen

Mann mit russischer Flagge auf Krim: Putin ist eine Gefahr für die Stabilität.   Keystone

Der US-Kongress hat eine Resolution verabschiedet. Unter anderem fordert die Regierung den Ausschluss Russlands aus der G8. Putin solle für seine Vergehen auf Krim zur Rechenschaft gezogen werden.

Veröffentlicht am 12.03.2014

Im Konflikt um die Krim hat der US-Kongress einen umgehenden Abzug russischer Truppen von der ukrainischen Halbinsel am Schwarzen Meer gefordert und härtere Sanktionen gegen Moskau verlangt. Beide Parlamentskammern fordern den Ausschluss Russlands aus der G8.

In der am Dienstag in Washington einstimmig verabschiedeten Resolution des Senats hiess es, Russland solle aus der Gruppe der acht weltweit führenden Industrienationen (G8) ausgeschlossen werden. Zudem wurde der Weltfussballverband FIFA aufgefordert, seinen Entscheid, die Fussballweltmeisterschaft im Jahr 2018 in Russland auszutragen, zu überdenken.

Putin als Gefahr für die Stabilität

Russlands Staatschef Wladimir Putin müsse «seine bewaffneten Truppen vom ukrainischen Staatsgebiet abziehen», hiess es. Auch das Repräsentantenhaus verabschiedete eine entsprechende Resolution.

Der Sprecher der Kammer, der Republikaner John Boehner, verurteilte das Vorgehen Russlands als «feindliche Aggressionsakte». Putin habe «bewiesen, dass er eine Bedrohung und eine Gefahr für die Stabilität in der Region ist». Dafür müsse er «zur Rechenschaft gezogen werden».

Die USA und die Europäische Union verhängten in der vergangenen Woche erste Sanktionen, denen weitere folgen könnten.

(sda/dbe)

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