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Endergebnis
Krim mit 96,6 Prozent für Anschluss an Russland

Pro-russische Demonstranten: Die Mehrheit setzt ihre Hoffnungen auf Russland.

Im vökerrechtlich umstrittenen Referendum stimmt die Krim mit 96,6 Prozent für einen Anschluss an Russland, meldet Regierungschef Sergej Aksjonow per Twitter. Russland drohen jetzt Sanktionen.

Veröffentlicht am 17.03.2014

Bei dem international scharf kritisierten Referendum über den künftigen Status der Krim hat sich eine deutliche Mehrheit für die Eingliederung der ukrainischen Halbinsel in die Russische Föderation ausgesprochen.
«Endergebnis des Referendums – 96,6 Prozent sind dafür», teilte der Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow am Montagmorgen im Onlinedienst Twitter mit.

Auf der Krim waren am Sonntag rund 1,5 Millionen Bürger aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Da 63 Prozent der Bewohner russische Wurzeln haben, andere Bevölkerungsgruppen zum Boykott aufgerufen hatten und das russische Militär die Halbinsel faktisch längst kontrolliert, war mit einer klaren Mehrheit für die Angliederung an Russland gerechnet worden.

US-Präsident Obama droht

Die Europäische Union, die USA und die Regierung in Kiew halten die Volksabstimmung für illegal und erkennen das Ergebnis nicht an. US-Präsident Barack Obama drohte Russland nach der Abstimmung mit weiteren Sanktionen. Die EU will ebenfalls darüber beraten. Russlands Staatschef Wladimir Putin bezeichnete das Referendum hingegen als «rechtmässig».

Schon am Montag soll bei einer Sondersitzung des Regionalparlaments in Simferopol der Antrag auf eine Aufnahme der Krim in die Russische Föderation beschlossen werden. Das russische Parlament soll am Freitag über ein entsprechendes Gesetz abstimmen.

(awp/me)

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