Die Europäische Union und Kuba wollen ihre Beziehungen normalisieren. Unterhändler beider Seiten nahmen in Havanna Verhandlungen über ein sogenanntes Abkommen über einen politischen Dialog und eine Zusammenarbeit auf.

Künftig treffen sich die Delegationen alle zwei Monate. Beide Seiten rechneten mit langwierigen Verhandlungen. Kuba ist das einzige Land Lateinamerikas, mit dem die EU keine formalen Vereinbarungen über die bilaterale Zusammenarbeit getroffen hat.

Bislang sind die Beziehungen zwischen Havanna und Brüssel von einem Gemeinsamen Standpunkt von 1996 geprägt, in dem die EU eine Verbesserung der Beziehungen von Fortschritten bei der Menschenrechtslage in Kuba abhängig macht.

(sda/chb)