Kurdische Peschmerga-Soldaten haben am Sonntag den Mossul-Staudamm im Nordirak von Kämpfern der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurückerobert. Das meldeten irakische Nachrichtenseiten am Sonntagabend. Das gaben ein kurdischer Offizier sowie zwei Vertreter politischer Parteien am Abend bekannt, nachdem die kurdischen Kämpfer im Laufe des Tages mit Unterstützung der US-Luftwaffe vorgerückt waren.

Die kurdischen Truppen hätten «80 Prozent des Dammes» unter Kontrolle und der IS-Miliz «grosse Verluste» beigebracht, zitierte das kurdische Nachrichtenportal Rudaw einen Politiker. Nach Angaben der Medien gehen die Kämpfe weiter.

Immense Bedeutung des Staudamms

Islamistische Kämpfer hatten den Staudamm, der rund 40 Kilometer nördlich der zweitgrössten irakischen Stadt Mossul liegt, Anfang August eingenommen. Als grösster Staudamm des Iraks ist er von immenser Bedeutung für die Trinkwasserversorgung und Stromerzeugung des Landes.

(sda/moh)

Anzeige