Jared Kushner, Berater und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, will US-Medienberichten zufolge vor den Geheimdienstausschüssen im Kongress Angaben zu vier Treffen mit Vertretern Russlands machen.

Zugleich wolle er aber bei seiner Aussage zur Russland-Affäre jegliche unangemessenen Kontakte bestreiten, meldete die «Washington Post» am Montag. Dies gehe aus Kushners vorbereiteter 11-seitiger Stellungnahme hervor, die dem Blatt vorliegt.

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Die Treffen sollen dem Bericht zufolge während des Wahlkampfes und vor Trumps Amtsantritt stattgefunden haben.

Mögliche Wahlbeeinflussung

Ausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus und die Bundespolizei FBI untersuchen, ob es im Wahlkampf Absprachen zwischen Mitgliedern des Trump-Lagers und Moskau zur Wahlbeeinflussung gegeben hat.

Kushner verteidigt der «Post» zufolge seine Kontakte zu Russlands Botschafter Sergej Kisljak und anderen russischen Amtsträgern als Teil seiner Rolle als Trumps Kontaktperson zu ausländischen Regierungen.

(sda/jfr/ise)