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Umwelt
Leuthard verhandelt in Davos über Klima

Doris Leuthard und Connie Hedegaard: Händeschütteln in Davos. (Bild: Keystone)

In Davos spricht Umweltministerin Leuthard mit der EU-Klimakommissarin über Emissionsrechte. Ziel ist es, Schweizer Unternehmen in Europa konkurrenzfähiger zu machen.

Veröffentlicht am 23.01.2014

Umweltministerin Doris Leuthard hat sich in Davos mit der EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard getroffen. Zur Sprache kamen dabei die Verhandlungen zur Verknüpfung der Emissionshandelssysteme der Schweiz sowie der EU.

Dies teilte die Sprecherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Annetta Bundi, mit. Heute betreiben die beiden Seiten je ein eigenes CO2-Emissionshandelssystem. Die Schweiz strebt eine Verknüpfung der beiden Systeme an, damit ein gemeinsamer Markt entstehen kann.

Wettbewerbsverzerrungen abbauen

Im Rahmen der Systeme werden die betroffenen Unternehmen verpflichtet, für jede ausgestossene Tonne CO2 ein Emissionsrecht abzugeben. Eine Verknüpfung der beiden Systeme würde bedeuten, dass Schweizer Unternehmen in einem grossen Markt solche Emissionsrechte kaufen und anbieten könnten. Damit könnten Wettbewerbsverzerrungen zwischen Schweizer Unternehmen und ihrer europäischen Konkurrenz abgebaut werden.

Leuthard traf in Davos zudem den dänischen Energie- und Klimaminister Martin Lidegaard. Die beiden tauschten sich gemäss UVEK-Sprecherin Bundi über den Klimaschutz sowie die Förderung erneuerbarer Energien aus.

(sda/dbe)

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