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Steuern
Liechtenstein sagt Ja zum Fatca-Abkommen

Schloss Vaduz: Auch das Ländle muss bald mit den USA kooperieren.  Bloomberg

Das Parlament in Vaduz stimmte am Donnerstag dem umstrittenen Abkommen mit den USA zu. Damit müssen einheimische Banken künftig enger mit den US-Steuerbehörden zusammenarbeiten.

Veröffentlicht am 04.12.2014

Liechtensteiner Banken müssen den USA in Zukunft Meldung erstatten, wenn Amerikaner im Fürstentum ein Konto eröffnen. Das Liechtensteiner Parlament, der Landtag, stimmte dem Gesetz über die Umsetzung des Fatca-Abkommens mit den USA am Donnerstag grossmehrheitlich zu.

Mit der Einführung des "Foreign Account Tax Compliance Act" (Fatca) wollen die USA erreichen, dass alle Auslandkonten von US-Steuerpflichtigen besteuert werden können. Fatca verlangt von Finanzinstituten, dass sie den Steuerbehörden Informationen über US-Konten weitergeben oder eine hohe Steuer erheben.

Auch die Schweiz stimmte zu

In der Schweiz stimmte das Parlament dem Abkommen zur Umsetzung von Fatca im September 2013 zu. Seit Anfang Juli dieses Jahres ist das Abkommen, das praktisch den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen bedeutet, in Kraft.

(sda/gku)

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