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Terror
Live-Ticker Paris: Weitere Terrorzelle vermutet

Die Anschläge von Paris erschüttern weltweit. Frankreich fliegt schwere Bombeneinsätze gegen den IS, jagt die Terroristen und ihre Helfer in Europa. Im Live-Ticker erfahren Sie alles Aktuelle.

Von Marc Bürgi und Karen Merkel
am 16.11.2015

Was bisher geschah

  • Die Terror-Anschläge von Paris am Freitagabend haben bisher 129 Menschenleben gefordert, 350 weitere sind teils schwer verletzt.
  • Bei der Suche nach einem Anschlagverdächtigen sind im Norden von Paris am frühen Mittwochmorgen Schüsse gefallen. Offenbar hat die Polizei den mutmasslichen Koordinator der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, eingekesselt.
  • Das Länderspiel zwischen Deutschland und der Niederlande in Hannover wurde am Dienstagabend 1,5 Stunden vorm Anpfiff abgesagt. Die Polizei sprach von konkreten Hinweisen auf einen Sprengstoffanschlag im Stadion.

Das passiert zurzeit

11:48 Uhr: Gemäss einem Regierungssprecher ist der Einsatz in Saint-Denis vorbei.

11:40 Uhr: Laut dem Sender «CNN» sind Einsatzkräfte im Begriff, eine Kirche in Saint-Denis zu stürmen.

11:23 Uhr: Der Polizeieinsatz richtet sich einem Insider zufolge gegen eine weitere Extremistenzelle. Die Gruppe habe einen Anschlag im Pariser Geschäftsviertel La Defense geplant, sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Person. «Das ist eine neue Zelle.»

10:37 Uhr: Laut dem Sender «CNN» ist die Razzia immer noch im Gange.

10:00 Uhr: Drei der fünf Verhafteten - offenbar alles Männer - überwältigten die Spezialkräfte in der Wohnung. Ein Mann und eine Frau nahmen die Polizisten laut Staatsanwaltschaft in der Nähe der Wohnung in Gewahrsam.

09:12 Uhr: Die Staatsanwaltschaft bestätigt den Tod einer Frau. Fünf Verdächtige sind demnach in Haft genommen worden.

08:50 Uhr: Offenbar gab es sechs Verdächtige, wie «CNN» meldet. Drei davon seien tot, drei weitere Personen seien verhaftet worden.

08:33 Uhr: Laut dem Sender «CNN» steht die Razzia kurz vor dem Abschluss.

08:07 Uhr: Zwei Verdächtige sind beim Polizei-Einsatz zu Tode gekommen. Unter ihnen ist eine Frau, die sich selbst in die Luft sprengte, wie Polizisten sagten. Ein Verdächtiger sei nach wie vor in der von der Polizei belagerten Wohnung im Pariser Vorort Saint-Denis verschanzt.

07:54 Uhr: Laut dem französischen Sender BFMTV sind einige Polizisten während des Einsatzes verletzt worden. Journalisten berichten von mehreren Explosionen und Schusswechseln.

07:33 Uhr: Abaaoud hat sich laut «CNN» in einer Wohnung verschanzt. Helikopter kreisen über dem Gebäude.

07:26 Uhr: Bei dem Einsatz soll es mindestens ein Todesopfer gegeben haben, berichtet «Le Monde» und andere Medien.

07:18 Uhr: Die Polizei umzingelt offenbar den mutmasslichen Terror-Drahtzieher Abdelhamid Abaaoud im Pariser Stadteil Saint-Denis. Ein massiver Polizeieingang ist im Gange, Schüsse fielen.

06:18 Uhr: Zwei Maschinen der französischen Fluggesellschaft Air France mit Ziel Paris sind am Dienstagabend kurz nach ihrem Start in den USA aus Sicherheitsgründen umgeleitet worden und unplanmässig gelandet. Gegen die Flüge waren anonyme Bombendrohungen eingegangen.

06:16 Uhr: Spezialeinheiten der französischen Polizei haben am frühen Mittwochmorgen im Norden von Paris einen Grosseinsatz im Zusammenhang mit den Attentaten vom Freitag begonnen. Dabei kam es im Pariser Vorort Saint-Denis zu Schusswechseln. Die Staatsanwaltschaft bestätigte den Anti-Terror-Einsatz der Polizei und den Zusammenhang mit den Anschlägen. Übereinstimmend berichteten zwei TV-Sender, dass die Sondereinsatzkräfte der Polizei auf der Suche nach einem der Verdächtigen seien.

06:15 Uhr: Die Polizei in Hannover ist nach der Absage des Fussball-Länderspiels wegen Terroralarms weiter an zahlreichen Orten in der Stadt auf der Suche nach Verdächtigen. Festnahmen gab es aber bisher nicht. Auch Sprengstoff wurde bisher nicht gefunden. «Wir sind an verschiedenen Orten im Einsatz», sagte die Sprecherin der Polizeidirektion Hannover, Martina Stern.

Mittwoch, 06:08 Uhr: Ein zweiter Täter der Attentate von Paris könnte auf der Flucht sein. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf Ermittler. Augenzeugen und Videoaufnahmen sollen neben Salah Abdeslam ein weiteres Kommando-Mitglied zeigen, das flüchtete. Es sei eine «starke Hypothese», dass es einen zweiten flüchtigen Attentäter gebe, meldete die Nachrichtenagentur dpa am Dienstagabend unter Berufung auf Ermittlerkreise. Demnach hätte die Gruppe, die im Osten der Hauptstadt mehrere Bars und Restaurants ins Visier nahm, aus insgesamt drei Attentätern bestanden.

21:44 Uhr: In Hannover sind nach Angaben des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius keine Verdächtigen festgenommen worden. Es sei auch kein Sprengstoff gefunden worden, sagte er am Dienstagabend auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziere.

21:42 Uhr: Bundesinnenminister Thomas de Maizière wollte den genauen Grund der Absage nicht nennen: «Das würde die Bevölkerung verunsichern», sagt der Politiker vor den Medien. «Ich bitte die Bevölkerung um einen Vertrauensvorschuss. Wir hatten bittere Gründe für die Absage.»

21:21 Uhr: Das Fussball-Länderspiel zwischen Frankreich und England steht unter dem Motto: «United we stand».

 

21:01 Uhr: Nach den Anschlägen von Paris ist die traditionelle Einweihung der Weihnachtsbeleuchtung des Prachtboulevards Champs-Elysées abgesagt worden. Die Veranstaltung war für Mittwochabend geplant.

20:32 Uhr: Der US-Aktienindex S&P 500 dreht nach dem Bekanntwerden von Hinweisen auf einen geplanten Sprengstoffanschlag in Hannover ins Minus.

20:17 Uhr: Das Fussball-Länderspiel in Hannover ist nach Polizeiangaben wegen eines Hinweises auf einen Anschlag abgesagt worden. Ein ernstzunehmender Hinweis habe die Polizei erreicht, dass im Stadion ein Sprengstoffanschlag geplant sei, sagt der Polizeipräsident von Hannover, Volker Kluwe, in der ARD.

19:55 Uhr: Die Absage des Fussballspiels Deutschland gegen die Niederlande in Hannover geht auf einen Hinweis auf ein drohendes Attentat zurück. Es gebe einen Anschlagshinweis, der ernst genommen werden müsse, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

19:27 Uhr: Das Fussball-Länderspiel Deutschland gegen Niederlande in Hannover wird abgesagt. Die Besucher würden gebeten, das Stadion zu verlassen, erklärt die Polizei. Zu den Gründen wurde zunächst nichts bekannt.

18:56 Uhr: Die sieben in Nordrhein-Westfalen festgenommenen Personen werden wieder freigelassen. «Es besteht kein Grund, sie weiter festzuhalten», sagt eine Polizeisprecherin des deutschen Bundeslandes. Es handele sich nicht um die Gesuchten.

18:07 Uhr: Die französischen Behörden fahnden Medienberichten zufolge nach einem zweiten flüchtigen Attentäter, der direkt in den Anschlag verwickelt sei.

17:32 Uhr: Nach den jüngsten Terroranschlägen rüstet die Polizei des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ihre Streifenwagen mit Maschinenpistolen auf. Ausserdem werden die Beamten aufgefordert, ihre Schutzwesten anzulegen. Dies bestätigen Polizeikreise nach entsprechenden Medienberichten.

16:47 Uhr: Das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» setzt dem Terror Lebensfreude entgegen: Auf dem rot unterlegten Cover der morgen erscheinenden Ausgabe ist ein Mann zu sehen, der ein Glas Champagner trinkt. Aus seinem von Kugeln durchlöcherten Körper strömt der Alkohol. Dazu ist zu lesen: «Sie haben die Waffen. Wir scheissen auf sie, wir haben den Champagner!» Die einzige Antwort auf die Terroristen müsse lauten, dass der Terror, den sie versuchen zu verbreiten, unnütz sei, zitiert die französische Zeitung «Libération» aus dem Leitartikel der Ausgabe. Am 7. Januar war die Redaktion selbst Ziel eines islamistischen Terroranschlags geworden. Zwölf Menschen wurden damals ermordet, darunter acht Mitarbeiter der Zeitschrift.

 

 

15:54 Uhr: Der französische Präsident Francois Hollande wird nach Angaben des Präsidialamtes am Dienstag in einer Woche (24. November) nach Washington reisen. Demnach folgt zwei Tage später eine Visite in Moskau. Hollande strebt nach den Anschlägen von Paris mit 129 Todesopfern die Bildung einer großen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien an. Bisher fliegen die USA, Russland und Frankreich ihre Einsätze gegen die Dschihadisten unabhängig voneinander.

15:30 Uhr: Keine 24 Stunden nach seiner Wiedereröffnung ist der Eiffelturm am Dienstag wieder geschlossen worden. Grund ist ein Streit über die Absperrungen. Die Angestellten verweigerten wegen aus ihrer Sicht «schwerwiegender Sicherheitsmängel» die Arbeit.

15:10 Uhr: Bei den Anschlägen ist womöglich ein drittes Auto zum Einsatz gekommen. Ein von dem zur Fahndung ausgeschriebenen Salah Abdeslam angemieteter Wagen sei am Dienstagmorgen im 18. Arrondissement von Paris entdeckt worden, hiess es von Seiten der Polizei. Der schwarze Renault Clio «könnte zur Vorbereitung der Attentate gedient haben». Bisher wurden mit der Anschlagsserie vom Freitagabend zwei Autos in Verbindung gebracht.

15:06 Uhr: Spezialkräfte der deutschen Polizei haben im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris zwei weitere Personen festgenommen. Sie seien in Alsdorf bei Aachen gefasst worden.

13:42 Uhr: Die deutsche Polizei hat im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris am Dienstag bei Aachen zwei Frauen und einen Mann festgenommen. Die Ermittlungen liefen noch, daher könne noch nichts zu den Identitäten und Nationalitäten gesagt werden, teilte eine Sprecherin der Aachener Polizei weiter mit.

11:44 Uhr: Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mahnt die Staaten Europas eindringlich, Flüchtlinge nicht für die Anschläge von Paris verantwortlich zu machen und sie zurückzuweisen. «Wir sind zutiefst verstört über eine Sprache, die die Flüchtlinge als Ganzes dämonisiert», sagt eine UNHCR-Sprecherin in Genf.

10:33 Uhr: Paris bittet die Europäische Union offiziell um Unterstützung: «Habe eben im Namen Frankreichs um Beistand nach Artikel 42.7 des EU-Vertrags gebeten», twittert Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian vor einer Sitzung der EU-Verteidigungsminister in Brüssel. Die 28 EU-Mitgliedsstaaten sicherten Frankreich prompt Hilfe zu.

10:05 Uhr: Grossbritannien warnt vor Cyber-Attacken der IS mit Todesopfern. Ziele könnten etwa die Stromversorgung, die Flugverkehrskontrolle oder Spitäler sein, sagte Finanzminister George Osborne. Grossbritannien will nun bis 2020 fast doppelt so viel für die Abwehr potenzieller Cyberangriffe ausgeben.

08:53 Uhr: Französische Ermittler haben in der Nacht zu Dienstag weitere 128 Wohnungen durchsucht. Dies sagte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve dem Radiosender France Info. In der Nacht zu Montag hatte es schon 168 Durchsuchungen gegeben, die zu 23 Festnahmen führten.

07:36 Uhr: Frankreich hat in der Nacht erneut Angriffe auf die von der Extremistenmiliz IS kontrollierte syrische Stadt Rakka geflogen. Ziele seien eine Kommandozentrale und ein Ausbildungszentrum für Dschihadisten gewesen, sagte ein Militärsprecher am Dienstag.

07:10 Uhr: Frankreich will im Kampf gegen den Terrorismus die europäischen Partner in die Pflicht nehmen. Dazu soll Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian an diesem Dienstag offiziell die Unterstützung der anderen EU-Staaten anfordern. 

06:41 Uhr: Angesichts der angespannten Sicherheitslage nach den Attentaten von Paris ist in Belgien die Terrorwarnstufe erhöht worden. Als Folge davon findet das für Dienstagabend geplante Fussball-Länderspiel zwischen Belgien und Spanien in Brüssel nicht statt. Ein Ersatztermin wurde zunächst nicht genannt. Das Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden soll am Abend wie geplant in Hannover stattfinden.

Dienstag, 06:25 Uhr: US-Verteidigungsminister Ash Carter hat die europäischen Verbündeten der Vereinigten Staaten zu mehr Anstrengungen im Kampf gegen die Terrormiliz IS aufgefordert.

21:51 Uhr: Wir schliessen damit unseren Ticker für heute und wünschen Ihnen eine angenehme und ruhige Nacht.

19:03 Uhr: Der Eiffelturm ist nach den Terrorangriffen in Paris vom Freitag wieder geöffnet. Ab 16.20 Uhr am Montagnachmittag wurde das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt erneut für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, teilten die Betreiber mit. Der Turm war am Samstag wie viele weitere Einrichtungen gesperrt worden.

18:18 Uhr: Der Schweizer Aktienmarkt hat die Terroranschläge in Paris vom Wochenende relativ gut weggesteckt - die befürchteten deutlichen Kursverluste blieben auf die erste Handelsstunde begrenzt. Damit zeige sich ein weiteres Mal, dass politische Börsen kurze Beine haben, meinen Marktexperten.

18:11 Uhr: Der Drahtzieher soll nach Medienberichten der belgische Dschihadist Abdelhamid Abaaoud sein. Der 27-jährige Belgier mit marokkanischen Wurzeln, der ebenfalls in Molenbeek aufwuchs, soll in Syrien für den IS gekämpft haben. Abaaoud ist in mehreren Propaganda-Videos der Extremistenmiliz IS zu sehen. Im einem Video fährt er ein Auto, das vier verstümmelte Leichen hinter sich herzieht.

17:58 Uhr: Mehr Luftschläge, mehr Verbündete, mehr Sicherheitskräfte, härtere Gesetze: In einer martialischen Rede vor den vereinten Parlamentskammern hat Frankreichs Staatschef François Hollande zum gemeinsamen Krieg gegen den Terrorismus aufgerufen.

17:33 Uhr: Francois Hollande will den Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern und die rechtlichen Grundlagen für eine bessere Bekämpfung des Terrorismus schaffen. Er werde dem Parlament einen Gesetzentwurf für die Verlängerung des Notstands vorlegen, sagte Hollande in einer gemeinsamen Sitzung von Nationalversammlung und Senat in Versailles. Auserdem forderte er Verfassungsänderungen, um Krisensituationen zu bewältigen.

17:03 Uhr: Abdeslam Salah bekam laut der französischen Zeitung «Libération» logistische Hilfe von einer vierten Terrorgruppe.

15:27 Uhr: Die belgische Polizei hat nach ihren Razzien am Montag keine Verdächtigen festgenommen. Das teilt die Staatsanwaltschaft mit. Derzeit seien zwei Verdächtige in Gewahrsam.

15:02 Uhr: Fünf der sieben am Wochenende in Belgien festgenommenen Verdächtigen sind wieder frei. Was mit den beiden anderen Festgenommenen geschehe, das müsse noch ein Richter entscheiden, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

14:40 Uhr: Frankreichs Imame haben ihre Glaubensgemeinschaft zu Gebeten am Freitag aufgerufen. Die Andacht steht im Gedenken an die Toten und Verletzten der Pariser Attentate.

14:22 Uhr: In einer neuen Videobotschaft hat die Terrormiliz IS Frankreich und seinen Verbündeten mit weiteren Terrorangriffen gedroht. Die Authentizität des Videos liess sich zunächst nicht überprüfen. Es ähnelt aber ähnlichen Veröffentlichungen des IS.

Im rund elfminütigen Film, der über das Internet verbreitet wurde, droht ein Kämpfer: «Ich schwöre bei Gott, wir werden Amerika auf seinem eigenen Boden schlagen. Wir werden Rom erobern.»

14:09 Uhr: Fünf der sieben am Wochenende in Belgien festgenommenen Verdächtigen sind gemäss der lokalen Staatsanwaltschaft wieder frei. Was mit den beiden anderen Festgenommenen geschieht, entscheidet ein Gericht.

14:00 Uhr: US-Präsident Barack Obama gerät wegen seinen Aussagen zur IS in die Kritik: Am Donnerstag hatte er in einem Interview mit dem Sender ABC News gesagt, man habe das Zwischenziel erreicht, die Extremisten in Schach zu halten. Mehrere Präsidentschaftsbewerber der Republikaner sehen dies anders, so etwa Jeb Bush:

13:50 Uhr: Offenbar meiden Schweizer Touristen zurzeit Paris: Bei den drei grossen Reiseanbietern stornieren viele Kunden ihre Reise in die französische Hauptstadt. Die Unternehmen zeigen sich kulant und bieten für eine begrenzte Zeit kostenlose Annullationen und Umbuchungen an.

13:40 Uhr: Die deutsche Regierung legt sich nicht auf eine mögliche Beteiligung an einem Militäreinsatz gegen den IS fest. «Es gibt keine derartige Anfrage an uns und deswegen ist es auch unsinnig, darüber zu spekulieren», sagte Vizekanzler Sigmar Gabriel unter Verweis auf die französische Regierung.

13:19 Uhr: Auch in Deutschland gab es eine Verhaftung, im nordrhein-westfälischen Arnsberg wurde ein Algerier festfgesetzt. «Es wird derzeit untersucht, ob der Mann möglicherweise Mittäter oder Mitwisser ist», sagte Innenminister Ralf Jäger am Montag in Düsseldorf. Der Algerier soll in einer Flüchtlingsunterkunft gegenüber syrischen Mitbewohnern vor einigen Tagen davon gesprochen haben, dass Paris in Angst und Schrecken versetzt werde.

13:06 Uhr: In Frankreich und weltweit drücken Menschen ihre Anteilnahme und Trauer aus.

13:01 Uhr: Langfristige Folgen sind nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) noch nicht absehbar. «Es ist zu früh zu beurteilen, welche Auswirkungen die Anschläge auf die Wirtschaft und Finanzmärkte haben werden», sagte EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio am Montag zum Auftakt der «Euro Finance Week» in Frankfurt.

12:57 Uhr: Insgesamt sind damit nun fünf der sieben bei den Pariser Anschlägen getöteten Terroristen identifiziert. Doch befürchtet wird, dass gleich mehrere Komplizen abgetaucht sein könnten.

12:53 Uhr: Furchtbare Details zum mutmasslichen Drathzieher Abaaoud. Er ist in mehreren Propaganda-Videos der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu sehen. Im einem Video fährt er ein Auto, das vier verstümmelte Leichen hinter sich her zieht.

12:38 Uhr: Noch mehr Festnahmen: Die Polizei in Marokko nimmt nach offiziellen Angaben vier Personen fest, die vermutlich zu einer Zelle der Extremistenorganisation Islamischer Staat (IS) gehören. Sie seien in der Stadt Beni Mellal aktiv gewesen.

12:26 Uhr: Verwirrung um die Verhaftung des mutmasslichen Attentäters Abdeslam Salah: Der öffentlich-rechtliche belgische Rundfunk widerspricht einem Bericht des Privatsenders RTL, dem zufolge Salah verhaftet wurde.

12:00 Uhr: Europa gedenkt in einer Schweigeminute den Opfern der Attentate.

11:31Uhr: Ein belgischer Islamist ist nach Angaben aus französischen Ermittlerkreisen vermutlich der Planer der Anschläge von Paris. Der 27-Jährige sei derzeit in Syrien. Er sei wohl der Kopf hinter mehreren geplanten Anschlägen und sei die heisseste Spur auf der Suche nach den Hintermännern. Nach einem Bericht des Radiosenders RTL stammt der Mann aus dem Brüsseler Ortsteil Molenbeek.

11:51 Uhr: SMI und Dax erholen sich schnell vom Dax-Terror.

11.14 Uhr: So ordnet die Weltpresse die Anschläge in Paris ein.

11.11 Uhr: Die französische Polizei hat in der Nacht 168 Häuser und Wohnungen durchsucht. 23 Personen wurden festgenommen, teilt Innenminister Bernard Cazeneuve mit. Es seien Waffen gefunden worden. 104 Personen wurden unter Hausarrest gestellt.

11:01 Uhr: Die Frankfurter Staatsanwaltschaft gibt Durchsuchungen bei einem mutmasslichen türkischen Islamisten in Frankfurt vom Freitag bekannt. Am späten Nachmittag seien das Zimmer in der elterlichen Wohnung des 27-Jährigen sowie dessen Arbeitsplatz durchsucht worden. Der Mann soll Geld gesammelt und seinem Bruder und anderen Mitgliedern des IS für Kämpfe und Anschläge in Syrien weitergeleitet haben.

10:53 Uhr: Einer der mutmasslichen Attentäter von Paris ist 2013 in die Türkei eingereist, von einer Ausreise ist nichts bekannt, sagt ein ranghoher türkischer Vertreter. Die türkischen Behörden hätten Frankreich im Dezember 2014 und Juni 2015 Hinweise zu dem Mann übermittelt. Aber erst nach den Anschlägen hätten die französischen Behörden Informationen über ihn angefordert.

10:27 Uhr:  Belgische Fahnder durchsuchen am Montag erneut Wohnungen im Brüsseler Ortsteil Molenbeek, wie das staatliche Fernsehen meldet.

10:02 Uhr: Die französischen Ermittler haben einen vierten Selbstmordattentäter identifiziert. Der Mann sei der Polizei seit 2012 bekannt gewesen, sagt der Staatsanwalt. Die Fingerabdrücke eines Attentäters stimmten auch mit denen eines Mannes überein, der im Oktober in Griechenland registriert wurde, sagt der Staatsanwalt.

9:46 Uhr:  Russlands Präsident Wladimir Putin fordert den britischen Premierminister David Cameron am Rande des G20-Gipfels in der Türkei zum gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus auf. Darüber und über Syrien werde am Montagmorgen noch beraten.

9:27 Uhr: Die Aktien französischer Unternehmen mit Bezug zur Tourismusbranche geraten nach den Anschlägen von Paris unter Druck. Die Papiere des Hotelkonzerns Accor eröffnen zu Handelsbeginn um sieben Prozent niedriger. Auch Aktien des Pariser Flughafenbetreibers Aeroports de Paris, Air France und Eurotunnel werden mit starken Abschlägen gehandelt.

9:24 Uhr: Die Anschläge von Paris werden nach den Worten von IOC-Präsident Thomas Bach keinen Einfluss auf die Abstimmung über die Vergabe der Olympischen Spiele von 2024 haben, für die sich die französische Hauptstadt bewirbt. Niemand wisse, wie die Welt in neun Jahren aussehe, und die IOC-Mitglieder seien sich bewusst, dass Terrorismus kein französisches oder Pariser Problem sei, sondern eine globale Herausforderung, sagt Bach der französischen Sportzeitung «L'Equipe».

8:18 Uhr: Der britische Premierminister David Cameron fordert vom Parlament Unterstützung für die Beteiligung seines Landes an Luftangriffen in Syrien. «Wir müssen das Parlament überzeugen», sagt er in der BBC.

8:00 Uhr: Nach den Worten von Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls werden weitere Anschläge nicht nur in Frankreich sondern auch in Europa vorbereitet. Die französische Regierung habe gewusst, dass Attentate geplant worden seien, sagt er im RTL Radio. In der Nacht seien in ganz Frankreich Wohnungen von möglichen Islamisten durchsucht worden.

7:25 Uhr: Frankreichs Botschafter in Deutschland, Philippe Etienne, betont, dass Frankreich keinen Beistand nach dem Nato-Vertrag gefordert hat. Eine entsprechende Forderung habe die Regierung in Paris nicht erhoben, sagt er im Deutschlandfunk.

Das Wochenende zusammengefasst:

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