1. Home
  2. Politik
  3. Live-Ticker: Wahlentscheidung 2015

Aktuell
Live-Ticker: Wahlentscheidung 2015

Heute Sonntag bestellt die Schweiz das Parlament für die nächsten vier Jahre. Alles Wichtige zum aktuellen Stand und zu den Ergebnissen aus den einzelnen Kantonen gibt es hier im Live-Ticker.

Von Gabriel Knupfer und Karen Merkel
am 18.10.2015

21:48 Uhr: Die Wahlergebnisse werden uns die nächsten Tagen und Wochen beschäftigen. Morgen früh melden wir uns zurück und geben einen ersten Ausblick, welche Folgen dieses Ergebnis für die Schweizer Wirtschaft hat. Fürs erste danken wir für die Aufmerksamkeit und wünschen allen Lesern Erholung nach diesem aufreibenden Tag.

21:25 Uhr: Der Abend neigt sich seinem Ende zu. Zeit für ein Fazit: Die SVP ist die grosse Wahlsiegerin. Sie dürfte auf mehr Sitze kommen als je zuvor. Zulegen kann auch die FDP. Zusammen mit rechten Kleinstparteien dürften SVP und FDP die absolute Mehrheit erreichen. Verluste hinnehmen müssen vor allem Grüne und Grünliberale.

Bis um jetzt liegen die definitiven Resultate aus 23 Kantonen vor. Damit hat die SVP 9 Sitzgewinne auf sicher. Laut der ersten nationalen Hochrechnung der SRG sie am Ende auf 11 zusätzliche Sitze kommen und somit 65 Sitze besetzen – 3 mehr als 2007. Die FDP würde auf 33 Sitze kommen (plus 3). Damit lägen die SVP und die FDP zusammen nur knapp unter dem absoluten Mehr. Zählt man die kleinen Rechtsparteien Lega und MCR hinzu, hätten sie mit 101 Stimmen die absolute Mehrheit. Alle anderen grossen Parteien dürften gemäss der Hochrechnung verlieren. Die SP käme noch auf 44 Sitze (minus 2), die CVP auf 28 (minus 1), die Grüne Partei auf 10 (minus 5), die BDP auf 8 (minus 1), die GLP auf 6 (minus 6).

Etliche amtierende Nationalrätinnen und Nationalräte sind abgewählt worden. Die SP-Bundeshausfraktion muss sich einen neuen Präsidenten suchen: Andy Tschümperlin ist im Kanton Schwyz überraschend nicht wiedergewählt worden. Die Schwyzer Nationalratsvertretung ist damit künftig rein bürgerlich. Die SP verlor ihren Nationalratssitz an die SVP, die mit dem neuen Marcel Dettling nun auf zwei Sitze kommt.

In Zürich verliert SVP-Vertreter Christoph Mörgeli sein Nationalratsmandat. Ebenfalls abgewählt wurden Roland Fischer (GLP/LU), Margrit Kessler (GLP/SG), Yvonne Gilli (Grüne/SG), Max Chopard (SP/AG), Urs Schläfli (CVP/SO), Josias Gasser (GLP/GR), Ursula Schneider-Schüttel (SP/FR), Daniel Stolz (FDP/BS), Markus Lehmann (CVP/BS), Thomas Böhni (GLP/TG), Anne Mahrer (Grüne/GE), Hans Fehr (SVP/ZH), Ernst Schibli (SVP/ZH), Roland Borer (SVP/SO) und Pierre Rusconi (SVP/TI).

Auf der anderen Seite wurden prominente Neulinge gewählt: Magdalena Martullo-Blocher schaffte in Graubünden den Sprung in den Nationalrat. Sie verhalf der SVP zu einem zweiten Sitz auf Kosten der GLP. In Zürich wurde SVP-Quereinsteiger und «Weltwoche»-Chef Roger Köppel gewählt - trotz Listenplatz 17 mit dem besten Resultat.

21:16 Uhr: Auch die zweite Elefantenrunde dreht sich um die künftige Zusammensetzung des Bundesrates. Christian Levrat stellt sich weiter gegen einen zweiten Bundesratssitz für die SVP.

21:05 Uhr: Die zweite nationale Hochrechnung zeigt das gleiche Bild wie um 19 Uhr. Nochmals zum mitschreiben: SVP 65 Sitze, SP 44, FDP 33, CVP 28, Grüne 10, BDP 8, GLP 6, Lega 2, Linke 1, MCG 1.

20:37 Uhr: Diese Bisherigen sind definitiv abgewählt: Daniel Stolz (FDP), Andy Tschümperlin, Ursula Schneider Schüttel, Max Chopard (alle SP), Roland Borer, Pierre Rusconi (beide SVP), Urs Schläfli, Markus Lehmann (beide CVP), Roland Fischer, Margrit Kessler, Josias Gasser, Thomas Böhni (alle GLP), Yvonne Gilli, Anne Mahrer (Grüne).

20:32 Uhr: Claude Longchamp analysiert auf SRF: «Bei diesem Ergebnis gibt es nur eine Antwort: einen zweiten SVP-Bundesrat, spätestens wenn Eveline Widmer Schlumpf zurück tritt.»

20:08 Uhr: Philipp Müller spricht über den Erfolg seiner Partei bei den Nationalratswahlen. «Wir sind auf Kurs», sagt der  FDP-Parteipräsident. Hier sein Statement im Video.

19:57 Uhr: SVP-Urgestein Christoph Mörgeli ist offenbar definitiv abgewählt, berichtet Watson.

19:54 Uhr: Im Ständerat ist das Ergebnis weniger eindeutig. 45 von 46 Sitze werden neu gewählt. Davon sind aktuell 24 noch offen. Nach der aktuellen Hochrechnung der SRG sind die Bürgerlichen die Sieger im Ständerat, die FDP hat zwei zustäzliche Mandate. Die SP muss sechs ihrer bisher elf Sitze in zweiten Wahlgängen verteidigen. Doch in Zürich können die Sozialdemokraten jubeln. Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch hat die Wahl auf Anhieb geschafft. Mit ihm erobert die SP im Kanton Zürich erstmals nach 32 Jahren wieder einen Sitz im Ständerat.

19:24 Uhr: Erwartungsgemäss beginnt die Diskussion um die Zusammensetzung des Bundesrates sofort nach der Hochrechnung. Toni Brunner fordert erneut einen zweiten Sitz für die SVP, Christian Levrat weist den Anspruch zurück. Philipp Müller stellt sich auf die Seite der SVP. Christoph Darbellay scheint noch unsicher.

19:11 Uhr: FDP und SVP kommen zusammen auf 98 der 200 Sitze im Nationalrat. Mit MCG und Lega haben die Rechten 101 Sitze. Die Linke holt nach dem Absturz der Grünen noch 55 Sitze. Die Mitte aus CVP, GLP, BDP und EVP kommen auf 44 Sitze.

19:08 Uhr: Zweite Siegerin des Abends ist die FDP. Drei zusätzliche Sitze im Nationalrat. Der Rechtsrutsch ist damit perfekt. Das räumt auch CVP-Chef Christoph Darbellay ein. Die SVP habe die Migrationskrise erfolgreich bewirtschaftet.

19:07 Uhr: Toni Brunner ist nach dem Sieg überzeugt: «Europa erlebt eine Völkerwanderung». Die diesbezüglichen Sorgen der Leute hätten der SVP zum Sieg verholfen.

19:05 Uhr: Das ist die erste nationale Hochrechnung der Wahlen 2015: SVP 28 Prozent (65 NR-Sitze, plus 11), SP 19 Prozent (44, minus 2), FDP 16 Prozent (33, plus 3), CVP 13 Prozent (28, minus 1), Grüne 8 Prozent (10, minus 5), BDP 5 Prozent (8, minus 1), GLP 5 Prozent (6, minus 6), EVP 2 Prozent (2), Lega 1 Prozent (2), Linke 1 Prozent (1, plus 1), MCG 0,4 Prozent (1).

18:49 Uhr: Die Spannung steigt. In wenigen Minuten kommt die erste nationale Hochrechnung von SRF. Allerdings scheint die Tendenz hin zur SVP ziemlich eindeutig.

18:38 Uhr: Ständeratswahlen in Bern: Werner Luginbühl vor Hans Stöckli und Albert Rösti. Kein Kandidat erreicht das absolute Mehr, es kommt zum zweiten Wahlgang.

18:32 Uhr: Philipp Müller: «Nach 36 Jahren verlieren ist auch ein Sieglein ein Sieg». Auch wenn die FDP nicht so stark zulegen dürfte wie Umfragen prognostizierten, zeigt sich FDP-Präsident Philipp Müller zufrieden.

18:31 Uhr: Der eher flaue Wahlkampf scheint sich auch in der Wahlbeteiligung niederzuschlagen: Gemäss den vorliegenden Resultaten werden auch dieses Jahr weniger als 50 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gehen, wie dies schon seit 1979 der Fall ist. Nach Auszählung von 13 Kantonen liegt die durchschnittliche Wahlbeteiligung nach Berechnungen der Nachrichtenagentur sda mit 47,5 Prozent noch unter dem Wert der letzten Wahlen. 2011 hatten 48,5 Prozent der Berechtigten gewählt.

18:22 Uhr: Das Resultat aus Genf: SP 3 Sitze, FDP 3 Sitze (plus 1), SVP 2 Sitze, Grüne 1 Sitz (minus 1), CVP 1 Sitz, MCG 1 Sitz.

18:12 Uhr: Bei der Auszählung der Solothurner Nationalratsstimmen sind 39 Wahllisten entdeckt worden, die möglicherweise von der selben Person bearbeitet wurden. Die Staatskanzlei reichte eine Strafanzeige ein. Am Resultat ändert sich nichts. Bei der Auszählung der Stimmen für die Nationalratswahlen wurden in den vier Gemeinden Grenchen, Riedholz, Oensingen und Laupersdorf 39 Wahlzettel gefunden worden, bei denen ein Verdacht auf ein planmässiges Ausfüllen der Wahlzettel nicht ausgeschlossen werden kann.

18:07 Uhr: Die Überraschung bei den Ständeratswahlen in Schaffhausen ist ausgeblieben. Die beiden Bisherigen wurden klar wiedergewählt. Der FDP ist es nicht gelungen, dem parteilosen Thomas Minder, seinen Sitz streitig zu machen. Hannes Germann (SVP) galt schon im Vorfeld als unangreifbar. Auch die beiden bisherigen Schaffhauser Nationalräte, Thomas Hurter (SVP) und Martina Munz (SP), wurden wieder gewählt.

18:05 Uhr: Abgewählte Prominenz: Andy Tschümperlin (SP) und Roland Borer (SVP).

17:45 Uhr: SP-Präsident Christian Levrat im Schweizer Fernsehen: «Nicht enttäuscht, dass es im ersten Wahlgang nicht geklappt hat». Dafür gibt es Kritik an der untransparenten Wahlkampffinanzierung und den Medien.

17:42 Uhr: Falls Sie sich fragen, warum der Kanton Neuenburg keine Hochrechnugen vorgelegt hat: Der Kanton kämpft mit der Informatik. Wann die Probleme behoben sein sollen, kann die Staatskanzlei noch nicht sagen.

17:35 Uhr: Eine neue Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse: Die bürgerlichen Parteien SVP und FDP können in den Nationalratswahlen ihre 2011 eingefahrenen Verluste an die Mitteparteien wettmachen - und sogar mehr als das. Die SVP hat bis am Spätnachmittag fünf Sitzgewinne auf sicher, die FDP drei. Die Mitte verliert massiv. Auch die Grünen müssen Federn lassen. Die SP dagegen dürfte ihre bisherige Wählerstärke ungefähr halten.

Aus den Kantonen, aus denen erst Hochrechnungen oder Zwischenresultate vorliegen, sticht Zürich hervor. Dort legt die SP gemäss kantonaler Hochrechnung um zwei auf neun Sitze zu. Einen Sitzgewinn gäbe es auch für die SVP und die FDP. Die Grünliberalen büssen einen und die BDP zwei Sitze ein. Bei der SVP erweist sich «Weltwoche»-Chefredaktor und Quereinsteiger Roger Köppel als Überflieger mit den meisten Stimmen. Etablierte und langjährige Nationalräte wie SVP-Stratege Christoph Mörgeli, Hans Fehr und Ernst Schibli müssen um ihre Mandate zittern. SP-Quereinsteiger Tim Guldimann rutschte auf Platz vier vor und dürfte die Wahl schaffen.

17:23 Uhr: Drei Personalien: SP-Kandidat Daniel Jositsch (ZH) schafft im ersten Wahlgang den Sprung in den Ständerat. Der Solothurner SVP-Nationalrat Roland Borer dagegen ist abgewählt. Auch SP-Fraktionschef Andy Tschümperlin ist aus dem Nationalrat abgewählt.

17:11 Uhr: Neue Ergebnisse und Hochrechnungen: In Schaffhausen bleibt die Nationalratsvertretung gleich, SVP und SP verteidigen ihren Sitz. In der Ständeratswahl im Kanton Freiburg erreicht kein Kandidat das absolute Mehr. An der Spitze liegt SP-Präsident Christian Levrat. Neue Hochrechnungen gibt es für die Kantone Wallis, Tessin und Genf. Der nationale Rechtsrutsch setzt sich in diesen Kantonen offenbar fort.

16:58 Uhr: Für die SVP zeichnet sich ein massiver Sieg ab. Toni Brunner triumphiert im Schweizer Fernsehen. Asyl- und Zuwanderung hätten den Ausschlag gegeben, so der SVP-Chef. Auch die Forderung nach einem zweiten Bundesratssitz für die SVP könne nun mit neuem Nachdruck gestellt werden.

16:46 Uhr: Polit-Berater Louis Perron kritisiert die unterschiedlich grossen Budgets der Parteien im Wahlkampf. Die Ausgaben von FDP und SVP würden sich auch in den Ergebnissen zeigen. Sehen Sie hier das Video.

16:38 Uhr: Hochrechnung aus dem Kanton Bern: Die SVP legt um fünf Prozent zu, alle anderen verlieren, am meisten die BDP. Die SVP gewinnt damit einen Sitz dazu, die GLP und die Grünen verlieren je einen Sitz. Von den grossen Kantonen fehlt nur noch eine Hochrechnung für den Kanton Waadt.

16:34 Uhr: SVP-Zürich wird durchgeschüttelt. Roger Köppel, Hans-Ueli Vogt und Barbara Steinemann ersetzen nach bisherigem Stand Ernst Schibli, Hans Fehr und Christoph Mörgeli.

16:25 Uhr: Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin (CVP) hat es in den Ständerat geschafft: Der 54-Jährige holte am Sonntag 24'132 Stimmen und schaffte damit das Absolute Mehr von 18'191 Stimmen problemlos. Die FDP hat im Kanton Thurgau den vor vier Jahren verlorenen Nationalratssitz zurückerobert auf Kosten der GLP. Die SVP bleibt mit drei von sechs Sitzen stärkste Partei. CVP und SP behalten je einen Sitz.

16:24 Uhr: Claude Longchamps auf SRF: Die drei grossen Parteien gewinnen – in Zürich, aber auch in der ganzen Schweiz. Der Politologe wagt eine Prognose: SVP wird schweizweit Wahlsieger mit 2,5 Prozent plus, FDP holt 1,5 Prozent mehr und die SP etwa 1 Prozent. Alle anderen verlieren.

16:18 Uhr: Magdalena Martullo-Blocher holt den zweiten Sitz für die SVP in Graubünden.

16:11 Uhr: Schadenfreude bei Jolanda Spiess-Hegglin auf Twitter:

16:03 Uhr: Ein Zwischenstand aus dem Ständerat: Die FDP gewinnt zwei Sitze auf Kosten von CVP und GLP. Insgesamt sind die Verhältnisse aber mehr oder weniger stabil geblieben.

16:00 Uhr: Im Kanton Wallis hat kein Kandidat das absolute Mehr für den Ständerat erreicht. An der Spitze liegen die beiden CVP-Kandidaten.

15:35 Uhr: Eine erste Zusammenfassung der bisherigen Resultate und Hochrechnungen. Die Prognosen scheinen sich teilweise zu bestätigen: Nach ersten Resultaten und Hochrechnungen zeichnen sich im Nationalrat Sitzgewinne für die SVP ab. Die FDP muss in manchen Kantonen Sitze abgeben, in anderen stehen ihre Chancen gut.

Im Kanton Glarus hat BDP-Präsident Martin Landolt die Wiederwahl in den Nationalrat geschafft. Keine Veränderung gibt es auch in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Obwalden und Nidwalden. In Appenzell Ausserrhoden hat die SVP den einzigen Nationalratssitz erobert, der durch den Wechsel von FDP-Nationalrat Andrea Caroni in den Ständerat frei geworden war. Gewählt wurde der 36-jährige SVP-Mann David Zuberbühler. Auch der Kanton Uri wird im Nationalrat neu nicht mehr von der FDP, sondern von der SVP vertreten.

Aus anderen Kantonen liegen erst Hochrechnungen oder Zwischenresultate vor. Diese ergeben ein uneinheitliches Bild. In mehreren Kantonen zeichnen sich jedoch Gewinne für die SVP und die FDP ab. Wie erwartet stehen die Chancen für «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel gut, für die SVP in den Nationalrat einzuziehen. Nach Auszählung von 53 der 184 Gemeinden und Stadtkreisen vereinigte Köppel kantonsweit am meisten Stimmen auf sich. Schlecht sieht es für Christoph Mörgeli aus. Die SP gewinnt im Kanton Zürich, muss aber an anderen Orten Federn lassen. Im Kanton Schwyz droht der Bisherige Andy Tschümperlin von der SP abgewählt zu werden. Gemäss dem Resultat aus 29 von 30 Gemeinden verliert der SP-Fraktionschef den Sitz an die SVP. Im Kanton Graubünden sieht es nach einer Zitterpartie für SVP-Kandidatin Magdalena Martullo-Blocher und den Grünliberalen Josias Gasser aus.

15:31 Uhr: Bei den Ständeratswahlen im Kanton Bern zeichnet sich der erwartete Dreikampf zwischen den beiden Bisherigen, Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP) sowie dem Herausforderer der SVP, Albert Rösti ab.

15:30 Uhr: Im Kanton Aargau ist die bisherige Ständerätin Pascale Bruderer (SP) im ersten Anlauf wiedergewählt worden. Hansjörg Knecht (SVP) erhielt mehr Stimmen als Philipp Müller (FDP). Die Ausmarchung um den freien, bisherigen FDP-Sitz wird im zweiten Wahlgang entschieden.

15:06 Uhr: Im Tessin legt die Lega gemäss Hochrechnung zwar massiv zu, kann aber trotzdem keinen dritten Sitz holen. Die Verteilung dürfte gleich bleiben. FDP, Lega und CVP können auf zwei Sitze hoffen, SP und SVP auf einen.

15:02 Uhr: Im Kanton Freiburg zeichnet sich ein Triumph für die SVP ab. Sie holt sich wohl einen Sitz von der SP.

15:01 Uhr: Resultate gibt es bisher aus sechs Kantonen, neun weitere haben Hochrechnungen vorgelegt. Definitiv ist im Nationalrat bisher erst dies: Die SVP hat sich zwei Sitze von der FDP geschnappt.

14:48 Uhr: Erste Hochrechnung für den Kanton Zürich: SP gewinnt zwei Sitze, SVP und FDP je einen. Dies auf Kosten von GLP, Grünen und BDP. Gute Chancen neu in den Nationalrat zu kommen haben Tim Guldimann und Mattea Meyer von der SP. Roger Köppel von der SVP ist so gut wie gewählt, ebenso Hans-Ueli Vogt und Barbara Steinemann.

14:40 Uhr: Im Kanton Jura zeichnet sich die Wiederwahl der beiden bisherigen Nationalräte ab. Nach Auszählung von neun der 67 Gemeinden liegen Jean-Paul Gschwind (CVP) und Pierre-Alain Fridez (SP) an der Spitze. Der Kanton Jura hat zwei Nationalratssitze.

14:39 Uhr: Die Bündner Vertretung im Ständerat bleibt unverändert: Die Bisherigen, Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP), wurden erwartungsgemäss bestätigt. Sie traten ohne Konkurrenz an.

14:37 Uhr: Schlussresultat: In Nidwalden wird SVP-Kandidat Peter Keller klar als Nationalrat bestätigt.

14:30 Uhr: Dem SVP-Medizinhistoriker Christoph Mörgeli droht die Abwahl. Er liegt im Kanton Zürich nach 69 ausgezählten Gemeinden abgeschlagen auf dem 26. Platz der SVP-Kandidaten. Roger Köppel hat bisher über 8000 Stimmen mehr erhalten.

14:15 Uhr: Neue Hochrechnungen und Resultate: Uri wird im Ständerat von einem bürgerlichen Duo vertreten: Josef Dittli (FDP) gewinnt auf Kosten der Grünliberalen den einen Sitz. Den anderen verteidigt der bisherige CVP-Ständerat Isidor Baumann. Aus dem Kanton St. Gallen zeigen sich nach der Auszählung von 32 von 77 Gemeinden erste Trends. Danach könnten vor allem die SVP, aber auch die FDP zulegen. Die SP, aber auch die Grünen würden verlieren. Noch fehlen allerdings die grossen Städte. In Luzern gewinnen die SVP und die SP voraussichtlich je einen Sitz auf Kosten der Grünen und GLP. Im Kanton Solothurn bleiben SVP und SP nach der ersten Hochrechnung auf zwei Sitzen, FDP und CVP holen je einen Sitz.

14:00 Uhr: Schaffhausen wird im Ständerat weiter von Hannes Germann (SVP) und Thomas Minder (parteilos) vertreten. Minder, der Vater der Abzockerinitiative, galt als Zitterkandidat.

13:57 Uhr: Uri wird im Nationalrat neu nicht mehr von der FDP, sondern von der SVP vertreten. Das Stimmvolk hat Regierungsrat Beat Arnold (SVP) mit 6409 Stimmen zum Nachfolger der zurücktretenden Gabi Huber (FDP) gewählt.

13:56 Uhr: Im Kanton Wallis wird es beim Ständerat voraussichtlich zu einem zweiten Wahlgang kommen. Die CVP-Kandidaten Jean-René Fournier (bisher) und Beat Rieder (neu) liegen an der Spitze, dürften das absolute Mehr aber vermutlich verpassen.

13:55 Uhr: Der bisherige Freiburger Ständerat und SP-Präsident Christian Levrat befindet sich gemäss Zwischenresultaten an der Spitze. Er erhielt bisher 18'467 Stimmen. Auf dem zweiten Platz liegt der CVP-Kandidat Beat Vonlanthen mit 18'027 Stimmen.

13:52 Uhr: Claude Longchamp analysiert auf SRF die bisherigen Ergebnisse. Demnach gibt es drei Trends: Die GLP verliert Stimmen an die FDP, Basel ist nach links gerutscht und in den kleinen Kantonen verliert die FDP Sitze an die SVP.

13:51 Uhr: Die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP, bisher) liegt nach Auszählung von 40 der 77 Gemeinden klar über dem absoluten Mehr. Paul Rechsteiner (SP, bisher) und Thomas Müller (SVP) dürften beide die Hürde verpassen.

13:44 Uhr: Quereinsteiger Roger Köppel ist in Zürich nach 40 von 184 ausgezählten Gemeinden mit 13'533 Stimmen auf bestem Weg, nicht nur die Wahl zu schaffen, sondern sogar zum bestgewählten Nationalrat zu werden. Er liegt mehr als 500 Stimmen vor der zweitplazierten Nathalie Rickli. Sehen Sie hier, wie Köppel die Wirtschaft auf Vordermann bringen will.

13:32 Uhr: SVP-Spitzenkandidatin Magdalena Martullo-Blocher liegt in Graubünden gut im Rennen. Sie muss sich aber noch steigern, um in den Nationalrat gewählt zu werden. Der Ems-Chefin waren im Vorfeld der Wahl nur Aussenseiterchancen eingeräumt worden.

13:29 Uhr: Kanton Glarus: BDP-Parteipräsident Martin Landolt schafft die Wiederwahl in den Nationalrat.

13:21 Uhr: Die SVP hat mit David Zuberbühler den Nationalratssitz in Appenzell Ausserrhoden erobert. Andrea Caroni (FDP) wechselt in den Ständerat.

13:19 Uhr: Bei den Ständeratswahlen in Nidwalden liegt Hans Wicki (FDP) vor der CVP-Frau Therese Rotzer-Mathyer.

13:01 Uhr: Hochrechnung für Basel-Stadt: SP: Zwei Sitze, SVP: 1 Sitz, Grüne: neu 1 Sitz, FDP: 1 Sitz. Die CVP verliert ihren Sitz an die Grünen.

12:57 Uhr: Die bisherige Aargauer Ständerätin Pascale Bruderer (SP) dürfte im ersten Wahlgang bestätigt werden. Nach der Auszählung von zwei der elf Bezirke liegt Bruderer als einzige Kandidatin über dem absoluten Mehr. Auf Platz zwei liegen dichtauf Hansjörg Knecht (SVP) und FDP-Parteipräsident Philipp Müller, gefolgt von Ruth Humbel (CVP).

12:56 Uhr: Für den Ausserrhoder FDP-Nationalrat Andrea Caroni ist der Wechsel in den Ständerat so gut wie sicher. Konkurrenz gibt es nicht.

12:49 Uhr: Die beiden bisherigen Thurgauer Ständeräte sind auf gutem Weg, wieder gewählt zu werden. Nach der Auszählung von einem Viertel der Thurgauer Gemeinden liegt Brigitte Häberli-Koller (CVP) vor Roland Eberle (SVP).

12:48 Uhr: Bei den Nationalratswahlen in Appenzell Ausserrhoden liegt nach 15 von 20 ausgezählten Gemeinden Markus Bänziger von der FDP vor David Zuberbühler von der SVP und Jens Weber von der SP.

12:45 Uhr: Bei den Nationalratswahlen im Kanton Graubünden sieht es nach 54 ausgezählten Gemeinden von total 125 nach einer Zitterpartie für SVP-Kandidatin Magdalena Martullo-Blocher aus. Der GLP-Kandidat Josias Gasser könnte den Sitz verlieren. Dieser dürfte entweder an die kleine bürgerliche Listenverbindung von BDP, CVP und FDP oder an die SVP gehen.

12:43 Uhr: Die Bündner Vertretung im Ständerat bleibt voraussichtlich unverändert: Den Bisherigen, Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP), ist die Wiederwahl bereits nach 105 ausgezählten Gemeinden von total 125 sicher.

12:39 Uhr: Eine erste Hochrechnung für die umkämpfte Ständeratswahl in Zürich: Nur Daniel Jositsch könnte gemäss der ersten Hochrechnung als einziger das absolute Mehr schaffen - allerdings nur sehr knapp. Auf den zweiten und dritten Plätzen folgen Ruedi Noser (FDP) und Hans-Ueli Vogt (SVP). Schlecht sieht es aus für Bastien Girod (Grüne) und Martin Bäumle (glp). Ebenfalls keine Chancen haben die beiden Frauen, Barbara Schmid-Federer (CVP) und Maja Ingold (EVP).

12:30 Uhr: Anita Fetz vertritt den Kanton Basel-Stadt für eine vierte Amtsperiode im Ständerat. Die Sozialdemokratin, die der kleinen Kammer seit 2003 angehört, schaffte die Wiederwahl problemlos und liess ihre bürgerlichen Herausforderer erneut weit hinter sich. Nach Auszählung der brieflich eingereichten Stimmen, die in Basel-Stadt jeweils gegen 95 Prozent ausmachen, kam die 58-jährige Fetz auf 32'934 Stimmen oder 66,5 Prozent. Damit hat sie mit den Briefstimmen das Absolute Mehr von 25'441 Stimmen klar übertroffen. Die Urnenstimmen reichen nicht mehr für eine Wende.

12:22 Uhr: Erste Hochrechnungen sind schon da. Im Kanton Graubünden gewinnt die FDP demnach den Sitz der GLP, einen Sitz holen auch die SVP, BDP und die CVP. Für Magdalena Martullo wird es damit ganz eng. Im Kanton Aargau legt die SVP um einen Sitz auf sieben zu. Die SP verliert einen Sitz und steht bei zwei. Sie wird von der FDP überholt, die auf drei Sitze kommt. CVP, Grüne, BDP und GLP bleiben auf einem Sitz.

12:05 Uhr: Bevor die ersten Resultate kommen, ein paar Worte zur Ausgangslage. Der einzige Kandidat, der heute gelassen zuschauen kann, ist Ivo Bischofberger, Ständerat für Appenzell Innerrhoden. Er wurde bereits vor Monaten wiedergewählt. Alle anderen müssen noch zittern. Das grosse Thema ist heute der erwartete Rechtsrutsch. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass SVP und FDP zusammen auf eine absolute Mehrheit kommen, doch die beiden Parteien dürften laut Umfragen stark zulegen.

12:03 Uhr: Guten Tag und herzlich willkommen im Live-Ticker zu den National- und Ständeratswahlen an diesem grauen Sonntag. Für wen die Sonne zumindest politisch scheint, wird der Nachmittag zeigen. Die Urnen sind geschlossen und die Auszählung hat begonnen. Schon bald dürften die ersten Resultate aus den Kantonen hereintröpfeln, es lohnt sich also dranzubleiben. Für Sie vor dem Fernseher und im Internet unterwegs sind heute Karen Merkel und Gabriel Knupfer. Sagen Sie uns gerne was Sie denken – erreichbar sind wir über die Kommentarspalte oder auf Twitter @Handelszeitung.

(mit Material von sda)

 

Anzeige