Saläre und Altersrenten stehen in diesem Jahr im Zentrum der Mai-Feiern. Der Gewerkschaftsbund (SGB) will mit dem Motto «Faire Löhne und bessere Renten» für die Volksinitiative «AHV plus», seine Mindestlohninitiative und die 1:12-Volksinitiative der Juso werben. Den 1. Mai in gleicher Absicht nutzen will auch das Komitee der Volksinitiative «für ein bedingungsloses Grundeinkommen».

Innenminister Alain Berset wird am Nachmittag in Biel BE als Redner erwartet, wie der SGB auf seiner Website ankündigte. Umrahmt wird Bersets Auftritt von Reden von Grünen-Vizepräsident Josef Lang und SP-Nationalrätin Maria Bernasconi (GE).

Ein befrachtetes Programm hat SGB-Präsident und Ständerat Paul Rechsteiner: Er wird am Vormittag an der Mai-Feier in Basel als Redner erwartet. Weitere Auftritte plant er in am Mittag und Nachmittag in Aarau und Baden sowie am frühen Abend in der St. Galler Gemeinde Walenstadt.

Zürich: Aktionen im Keim ersticken

SP-Fraktionschef Andy Tschümperlin wird in Goldau SZ auftreten. Giorgio Tuti, Präsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV), will am Vormittag in Schaffhausen sprechen, und VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber wird für die Festansprache in Dietikon ZH erwartet.

Unia-Copräsidentin und SGB-Vizepräsidentin Vania Alleva hat ihren Auftritt in Thun BE. Syndicom-Co-Präsident Alain Carrupt hält die Festansprache an der interjurassischen Mai-Feier in Delsberg JU.

In Zürich beginnt am Vormittag die traditionelle Schlusskundgebung zum Tag der Arbeit. Sprechen wird neben anderen SP-Nationalrätin Marina Carobbio (TI), die Präsidentin des Schweizerischen Mieter- und Mieterinnenverbands.

Der Zürcher Stadtrat hat bereits angekündigt, dass er keinerlei Nachdemo zum offiziellen Umzug tolerieren wird. Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) hat der Stadtpolizei den Auftrag gegeben, jeden Ansatz zu illegalen Aktionen im Keim zu ersticken. In Bern finden ein Mai-Umzug in der Altstadt und die Mai-Feier auf dem Bundesplatz statt.

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(tno/sda)