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London will Neuregelung des Handels nach Brexit

London will Neuregelung des Handels nach Brexit
EU-Flagge vor dem Parlament in London: Keystone

Grossbritannien bereitet sich auf den EU-Austritt vor. Konkret will die Regierung am Dienstag einen Gesetzentwurf mit Regelungen für den zukünftigen Handel präsentieren. Der Punkt ist umstritten.

Die britische Regierung strebt konkrete Vorschriften zum Aufbau unabhängiger Handelsbeziehungen nach dem Austritt aus der Europäischen Union an. Sie kündigte an, dazu noch an diesem Dienstag dem Parlament einen Gesetzentwurf vorzulegen.

Der Gesetzesentwurf soll unter anderem Regelungen enthalten, die dabei helfen sollen, bestehende EU-Freihandelsabkommen nach dem Brexit in britische Vereinbarungen umzuwandeln.

Vorteile des EU-Abschieds

«Erstmals seit mehr als 40 Jahren wird Grossbritannien in der Lage sein, eine eigene Handels- und Investitionsagenda zu gestalten», erklärte Handelsminister Liam Fox.

Brexit-Befürworter vertreten die Ansicht, dass die Freiheit, neue Handelsabkommen auf eigene Faust zu vereinbaren, einer der grössten Vorteile des Abschieds aus der EU ist. Kritiker wenden ein, dass Grossbritannien alleine ihrer Meinung nach gar nicht in der Lage ist, Dutzende neue Handelsvereinbarungen zu schliessen.

(sda/jfr/me)

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