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Alarmierend
Luftverschmutzung bedroht Millionen Menschenleben

Smog in Neu Delhi: Katastrophale Folgen für die Gesundheit. Keystone

Jedes Jahr sterben über sechs Millionen Menschen wegen der Luftverschmutzung. Bis 2040 könnte sich diese Zahl auf 7,4 Millionen erhöhen. Dabei könnte die Gefahr leicht verringert werden.

Veröffentlicht am 28.06.2016

Die Luftverschmutzung gefährdet nach Angaben von Experten immer mehr Menschenleben. Sofern nichts weiter gegen die schlechte Luft getan werde, dürfte die Zahl der dadurch bedingten Todesfälle bis 2040 auf 7,4 Millionen pro Jahr ansteigen, warnte die Internationale Energieagentur (IEA) am Montag.

Derzeit sterben jährlich etwa 6,5 Millionen an den Folgen von verunreinigter Luft sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen.

Viertgrösste Gefahr für die Gesundheit

Der Schadstoffausstoss werde bis 2040 zwar zurückgehen, erklärte die Agentur. Doch die derzeitigen Pläne reichten nicht aus, um die Qualität der Luft zu verbessern. Luftverschmutzung sei inzwischen die viertgrösste Gefahr für die Gesundheit nach Bluthochdruck, ernährungsbedingte Risiken und Rauchen.

Die Investitionen in diesem Bereich müssten lediglich um sieben Prozent oder knapp fünf Milliarden Dollar angehoben werden, um die Zahl der Toten deutlich zu verringern. «Das sind Peanuts», sagte IEA-Direktor Fatih Birol. «Damit können aber drei Millionen Menschenleben gerettet werden.»

(reuters/gku)
 

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