Luxemburg wird ab 1. Januar 2015 den Behörden der anderen EU-Staaten automatisch Auskünfte über Zinsen geben, die an Anleger in diesen Ländern gezahlt werden. Dies hat die Regierung nach eigenen Angaben vom Mittwoch beschlossen. Zinserträge, die an in Luxemburg lebende Anleger oder an Anleger in Staaten ausserhalb der EU gezahlt werden, sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Die Entscheidung erwachse «aus dem Dialog, den wir über Jahre mit unseren Partnern geführt haben», heisst es in der Mitteilung der Regierung. Sie trage der «künftigen Ausrichtung der internationalen Finanzwelt» Rechnung und sei «ein Meilenstein in der Weiterentwicklung des Luxemburger Finanzplatzes als modernes und transparentes Zentrum.»

(tke/rcv/sda)