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Luxemburg will Bankgeheimnis lockern

Luc Frieden (hier 2009 in Brüssel): «Luxemburg baut nicht auf Kunden, die Steuern sparen wollen.» (Bild: Keystone)

Luxemburg lehnt den automatischen Informationsaustausch nicht mehr strikt ab. Das sagt Finanzminister Luc Frieden - und stellt ausländischen Behörden eine bessere Kooperation in Aussicht.

Veröffentlicht am 06.04.2013

Luxemburg ist bereit, sein Bankgeheimnis zu lockern. «Wir wollen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den ausländischen Steuerbehörden», sagte der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

«Der internationale Trend geht zu einem automatischen Informationsaustausch. Den lehnen wir, anders als früher, nicht mehr strikt ab», sagte Frieden weiter. Bei diesem Austausch werden Zinserträge von Ausländern automatisch an die Finanzbehörden des Heimatlandes gemeldet.

Bisher bremste Luxemburg bei einer stärkeren Kooperation. Jetzt sagte der Finanzminister der Zeitung: «Luxemburg baut nicht auf Kunden, die Steuern sparen wollen.»

(tno/sda)

 

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