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Marokko: Schwerverletzte bei Demo gegen hohe Preise

Tote wegen Demo gegen hohe Lebenshaltungskosten in Marokko (Bild: Symbolbild vom 14.12.2012 während einer Bestattung)

In Marokko gärt es. Bei einer Demonstration gegen hohe Lebenshaltungskosten wurden 30 Personen festgenommen. Es gab 60 Verletzte, davon vier schwer. Die Regierung gibt die Schuld an den Zusammenstösse

Veröffentlicht am 29.12.2012

Bei einer Demonstration gegen hohe Lebenshaltungskosten in der marokkanischen Stadt Marrakesch ist es am Freitag zu schweren Zusammenstössen gekommen. 

Rabatz gegen hohe Wasser- und Strom-Preise

Die Polizei habe 30 Menschen festgenommen, teilte das Innenministerium in Rabat mit. Sie hätten eine ungenehmigte Demonstration organisiert und seien für Gewalt und Vandalismus verantwortlich.

Die Festgenommenen hätten Steine auf Polizisten und Bürger geworfen, erklärte das Ministerium. Die Proteste richteten sich gegen die Erhöhung der Strom- und Wasserpreise.

Nach Angaben von Augenzeugen wurden bei den Zusammenstössen vom Freitag rund 60 Menschen verletzt. Die Polizei habe Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt.

Einer der Zeugen sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gebe vier Schwerverletzte. Von ärztlicher Seite gab es dafür keine Bestätigung. Die seit einem Jahr amtierende islamistische Regierung in Marokko sieht sich einer wachsenden sozialen Unzufriedenheit in der Bevölkerung gegenüber.

(chb/sda)

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