Die griechische Arbeitslosenquote stieg im März auf 21,9 Prozent von 21,4 Prozent im Vormonat, teilte das Statistikamt mit.

Sie ist damit doppelt so hoch wie der Durchschnitt der Euro-Zone. Nur in Spanien liegt der Wert noch höher. Und eine rasche Trendwende ist nicht in Sicht. Erst 2013 dürfte die Wirtschaft ihre harte Schrumpfkur nach Prognose der EU-Kommission beenden und zumindest stagnieren.

In diesem Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 4,7 Prozent einbrechen. «Die verfügbaren Einkommen werden durch die steigende Arbeitslosigkeit gedrückt, Lohnsenkungen und Steuererhöhungen lasten ebenfalls auf der Binnennachfrage», sagt die EU-Kommission voraus.

(laf/muv/sda)