Kurz vor neuen Friedensgesprächen sind nach ukrainischen Angaben vier Regierungssoldaten von Rebellen getötet und 15 weitere verwundet worden. Die pro-russischen Separatisten hätten vor allem um die Stadt Donezk mit schweren Waffen auf die Regierungssoldaten gefeuert, sagte ein Militärsprecher am Montag.

Besonders angespannt sei die Lage rund um Donezk. Schwere Waffen sollten eigentlich unter dem bestehenden Abkommen bereits von der Front zurückgezogen sein. Nach einer Reuters-Erhebung sind im Juli trotz des beschlossenen Waffenstillstands insgesamt 29 Regierungssoldaten getötet und 175 verletzt worden.

Erneute Gespräche in Minsk

Noch am Montag wollten sich in der weissrussischen Hauptstadt Minsk Vertreter der Ukraine, Russlands und der Separatisten unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) treffen.

Dabei soll erneut die Umsetzung des eigentlich bereits im Februar vereinbarten Waffenstillstandes besprochen werden. Nach dem bereits beschlossenen Abzug von schwerer Artillerie soll es dabei auch um den von Panzern und leichterer Waffen gehen.

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(reuters/gku/hon)