Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Angriffe auf Kobane am Samstag weiter intensiviert. Sie nahm die syrisch-kurdische Grenzstadt von drei Seiten aus in die Zange.

Der kurdische Aktivist Farhad al-Schami berichtete der Nachrichtenagentur dpa am Telefon aus der umkämpften Enklave an der Grenze zur Türkei, es gebe heftige Gefechte im Süden, Westen und vor allem im Osten der Stadt. Den nur mit leichten Waffen ausgerüsteten kurdischen Kämpfern sei es gelungen, während der Nacht mindestens sieben Angriffe der Dschihadisten im Südwesten zurückzuschlagen.

Selbstmordanschläge vereitelt

Ismat Hassan vom Verteidigungsrat in Kobane sagte der kurdischen Nachrichtenagentur Welati, seine Kämpfer hätten in der Nacht mindestens zwei Selbstmordanschläge von IS-Angreifern in der Nähe des Zentrums vereitelt.

Nach Angaben der syrischen Menschenrechtsbeobachter griff die von den USA geführte Anti-IS-Koalition während der Nacht die Dschihadisten im östlichen und südlichen Bereich von Kobane aus der Luft an.

(sda/dbe)

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