Vorübergehende Verschnaufpause für Ex-UBS-Trader Kweku Adoboli. Der Banker, der 2,3 Milliarden Dollar verzockt haben soll, kommt bis zu seiner Gerichtsverhandlung gegen eine Kaution frei, berichtet «Bloomberg».

Adoboli sass seit September 2011 im Gefängnis und stellte bereits im Februar ein Gesuch auf Freilassung - damals wurde es abgelehnt. Er muss eine elektronische Fussfessel tragen und kann sich nur begrenzt frei bewegen.

Die Gerichtsverhandlung ist auf September vorgesehen. Ihm werfen die Behörden unter anderem Betrug vor. Kweku Adoboli hält sich für unschuldig.

Die Affäre hatte nicht nur für Adoboli weitreichende Konsequenzen. Im Zuge des Trading-Skandals trat Oswald Grübel als UBS-Chef 2011 zurück.

(chb/muv)