Weil der Regen ausbleibt, ist die Zahl der auf Nahrungsmittelhilfe angewiesenen Menschen in Äthiopien drastisch gestiegen. Dieses Jahr werden 4,5 Millionen Menschen Unterstützung brauchen, um nicht zu hungern.

Das sind 1,6 Millionen mehr als noch im März angenommen, wie die Uno-Agentur zur Koordination Humanitärer Hilfe, das UNO-Kinderhilfswerk und das Welternährungsprogramm am Montag mitteilten.

Erfolgreich aber bitterarm

Das autoritär regierte Äthiopien ist mit seinen rund 95 Millionen Einwohnern eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Eine schlechte Regenzeit hat die Nahrungsmittelproduktion der Landwirtschaft jedoch schwer beeinträchtigt. Viele Bauern leben in Subsistenzwirtschaft - also nur von dem, was sie selbst anbauen und ernten.

Um den zusätzlichen Hilfsbedarf zu decken, seien 230 Millionen Dollar notwendig, teilten die Uno-Organisationen mit.

(sda/gku)