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Mitt Romney startet heisse Phase im US-Wahlkampf

«Was Amerika braucht, sind Jobs, viele Jobs», sagte Mitt Romney in Tampa. (Bild: Keystone)

Die heisse Phase im US-Wahlkampf ist eröffnet. Der republikanische Herausforderer Mitt Romney hat in einer glühenden Wahlkampfrede seine Partei auf einen Machtwechsel im Weissen Haus eingeschworen. Se

Veröffentlicht am 31.08.2012

Der Republikaner Mitt Romney hat die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei angenommen und mit seiner Rede vor den Parteitagsdelegierten die heisse Phase des Wahlkampfs eingeleitet.

«Herr Vorsitzender und die Delegierten, ich nehme die Nominierung für die Präsidentschaft der USA an», sagte er am Donnerstagabend (Ortszeit) zu Beginn seiner Rede in Tampa in Florida unter dem Jubel seiner Fans.

Romney tritt im November gegen Amtsinhaber Barack Obama an. Die Wirtschaftslage und hohe Arbeitslosigkeit rückte er in den Mittelpunkt und kündigte an, er werde zwölf Millionen neue Jobs schaffen. «Was Amerika braucht, sind Jobs, viele Jobs», sagte Romney in Tampa.

Enttäuschung seit Obama-Amtsantritt

Beim Amtsantritt von Barack Obama hätten die Amerikaner auf einen grossen Wandel gehofft, doch stattdessen seien Enttäuschung und eine Spaltung der Gesellschaft gekommen.

Er habe einen Plan, zwölf Millionen Arbeitsplätze zu schaffen, indem er die Energieressourcen der USA voll ausschöpft und den Bürgern die Fähigkeiten gibt, die sie bei ihrer Arbeit jetzt und in Zukunft benötigten. Er werde das Staatsdefizit unter Kontrolle bringen und die Kosten für das Gesundheitswesen eindämmen.

«Jetzt ist es an der Zeit, das Versprechen von Amerika wiederherzustellen», sagte Romney. «Jetzt ist der Augenblick, wenn wir aufstehen und sagen: Ich bin Amerikaner. Ich nehme mein Schicksal in die Hand. Und wir haben es besser verdient!»

«Zukunft nicht bessere als die Verangenheit»

Sollte Obama wiedergewählt werden, würde die Zukunft nicht besser als die Vergangenheit sein, sagte er angesichts einer Arbeitslosigkeit von 8,3 Prozent und einer nur langsam vorankommenden wirtschaftlichen Erholung.

Es sei Zeit, die Enttäuschungen der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. Obama habe versprochen, den Anstieg der Meeresspiegel zu verlangsamen und den Planeten zu heilen. Sein Versprechen sei, den Wählern und ihren Familien zu helfen.

(aho/vst/sda)

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