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Krim-Krise
Moskau führt Visumspflicht für die Krim ein

Blick über den Strand von Yalta auf der Krim. Touristen brauchen neu ein Visum.

Wer künftig die Krim bereisen will, muss sich bei den russischen Behörden ein Visum beschaffen. Ausländer, die noch nach ukrainischen Bestimmungen eingereist sind, müssen sich melden.

Veröffentlicht am 01.04.2014

Für einen Besuch der Schwarzmeerhalbinsel Krim benötigen Ausländer künftig ein russisches Visum. Nach der Angliederung der Krim an Russland müssten bei künftigen Reisen entsprechende Dokumente bei den diplomatischen Vertretungen Russlands beantragt werden, zitierte die Nachrichtenagentur Itar-Tass am Montag eine Erklärung des russischen Aussenministeriums.

Ausländer, die sich noch nach den ukrainischen Gesetzen ohne Visum auf der Krim aufhielten, müssten sich bei der Vertretung des russischen Aussenministeriums in der Krim-Hauptstadt Simferopol melden.

Seit dem Russland-Beitritt der Krim wird die Abspaltung von der Ukraine auch im Alltagsleben immer deutlicher: Seit Sonntag richten sich die Uhren nach der Moskauer Zeit, die Einwohner erhalten russische Pässe, und die meisten Geschäfte haben die ukrainische Währung gegen den Rubel getauscht.

Die überwiegend russischsprachige Bevölkerung der Krim hatte sich am 16. März in einem Referendum von der Ukraine losgesagt. Anschliessend wurde die Halbinsel in den russischen Staat eingegliedert.

(sda/tke)

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