Der Bund hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Seit Dienstag ist die neue Webseite onlinen. «Weil das bisherige Inhaltsverwaltungssystem (Content Management System, CMS) spätestens Ende 2016 ausser Betrieb geht, musste die Bundeskanzlei das Regierungs- und Verwaltungsportal in ein neues CMS überführen», heisst es in der Medienmitteilung des Bundes und fügt an: «Sie nahm dies zum Anlass, den Auftritt von admin.ch zu modernisieren und an die neuen Nutzerbedürfnisse anzupassen.»

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Die Informationen zu den Beschlüssen des Bundesrats waren bisher auf vier verschiedene Portale verteilt. Die Bundeskanzlei hat diese Portale nun zentral zusammengeführt, «um interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Medien einen zentralen und damit einfacheren Zugang zu den Informationen von Regierung und Verwaltung zu bieten».

Optimiert für mobile Endgeräte

Die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern hat auch Spuren beim Bund hinterlassen. Der Internetauftritt wurde so umgestaltet, dass das Angebot auf mobilen Geräten besser lesbar sei, heisst es in der Medienmitteilung. Selbst vor multimedialen Inhalten schreckt Bern nicht mehr zurück – im Gegenteil: «Die Inhalte zu den Beschlüssen und Lagebeurteilungen der Regierung werden wenn möglich multimedial aufbereitet», schreibt der Bund.

Wie viel Geld die Bundeskanzlei in die Hand nahm, um den Internetauftritt zu überarbeiten, ist aus der Medienmitteilung nicht zu erfahren. Zuletzt stand das Verteidigungsdepartement VBS und das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) am Pranger. Das VBS und das BIT suchten nach einer Software-Lösung für den Betrieb von Websites. Beide für sich, obwohl sie voneinander wussten. Die Eidgenössische Finanzkontrolle sprach von Mehrkosten in Millionenhöhe bei IT-Projekten, weil die beiden Ämter nicht zusammenarbeiten konnten

(ise)