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Nachverhandlungen: Deutschland hat Blut geleckt

Die Verhandlungen schienen abgeschlossen - nun will der deutsche Verkehrsminister Ramsauer nachverhandeln. (Bild: Keystone)

Der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer will erneut über die Verteilung des Fluglärms verhandeln. Der Vertrag dazu ist von Doris Leuthard und Ramsauer bereits unterschrieben - ratifiziert wird er

Veröffentlicht am 26.11.2012

Die Ratifizierung des Fluglärm-Staatsvertrags zwischen Deutschland und der Schweiz soll vorerst ausgesetzt werden. Das teilte der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer am Montag nach einem Treffen mit Vertretern aus Baden-Württemberg in Berlin mit.

Als Grund gab Ramsauer an, dass Deutschland mit der Schweiz noch über offene Fragen verhandeln wolle.

Der Staatsvertrag war Anfang September von Verkehrsministerin Doris Leuthard und ihrem Amtskollegen Ramsauer unterzeichnet worden. Er soll den jahrelangen Fluglärmstreit um die An- und Abflüge über süddeutsches Gebiet beenden. Er muss noch von den Parlamenten der beiden Länder ratifiziert werden.

(jev/vst/sda)

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