Die Nato schickt Flugzeuge und Soldaten in mehrere ihrer östlichen Bündnisstaaten. Angesichts der Krise in der Ukraine soll dies die stärkere Anwesenheit von Militär aus anderen Nato-Staaten die Sicherheitsgarantie der Allianz bekräftigen.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte am Mittwoch in Brüssel: «Falls nötig, werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Massnahmen folgen.» Die Schiffe würden «in die Ostsee, in das östliche Mittelmeer und nötigenfalls anderswohin» in Marsch gesetzt. Die Verteidigungspläne der Nato würden «überarbeitet und gestärkt».

Reaktion auf Bitten anderer Länder

«Wir werden mehr Flugzeuge in der Luft haben, mehr Schiffe im Wasser und wir werden auf dem Land eine erhöhte Bereitschaft haben», sagte Rasmussen. Vor Journalisten machte er keine Angaben zur Zahl der Soldaten, die in die östlichen Nato-Länder geschickt werden: «Es werden genug sein, um unsere Bereitschaft zu verbessern und um nötigenfalls für mehr vorzubereiten.»

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Der Nato-Rat reagierte mit der demonstrativen Entsendung von Militärs auf Bitten der drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sowie Polens und Rumäniens.

(sda/dbe/vst)