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Nato will die Ukraine unterstützen

Anders Fogh Rasmussen: Der Ukraine helfen Ja, Beitritt Nein.  Keystone

Beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister hat Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen der Ukraine Unterstützung zugesichert. Ein Beitritt des Landes zur Allianz scheint momentan aber kein Thema.

Veröffentlicht am 26.02.2014

Die Nato ist zur Unterstützung demokratischer Reformen in der Ukraine bereit. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte am Mittwoch zu Beginn eines Treffens der Nato-Verteidigungsminister, eine Diskussion über einen Beitritt der Ukraine zur Allianz sei derzeit nicht vordringlich.

«Die Nato respektiert die souveräne Entscheidung des ukrainischen Volkes», sagte Rasmussen zur weiteren politischen Zukunft des Landes. «Die Ukraine ist ein enger und langjähriger Partner der Nato. Und die Nato ist ein aufrichtiger Freund der Ukraine. Wir sind bereit, der Ukraine weiterhin bei ihren demokratischen Reformen zu helfen.»

Beitritt hat keine Priorität

Die Verteidigungsminister der 28 Nato-Staaten wollten noch am Mittwoch eine Erklärung zur Lage in der Ukraine abgeben. Am Donnerstag ist ein Treffen mit dem stellvertretenden ukrainischen Verteidigungsminister Alexander Olejnik vorgesehen.

Rasmussen sagte, die Frage einer Nato-Mitgliedschaft, die das Bündnis schon 2008 Kiew offiziell versprach, sei «sicher nicht das drängendste Problem» der ukrainischen Führung. «Wir gehen davon aus, dass alle Staaten die Souveränität und Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine respektieren.»

(sda/gku)

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