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Nato will Donald Trump entgegenkommen

Soldat in Afghanistan: Kriegsschauplatz der Nato. Keystone

Das Verteidigungsbündnis Nato signalisiert ein Einlenken im Streit mit Donald Trump. Die finanziellen Lasten sollen besser verteilt werden.

Veröffentlicht am 24.05.2017

Die Nato will US-Präsident Donald Trump im Streit um die Wehrausgaben einem Zeitungsbericht zufolge entgegenkommen. Ein für das Treffen der Staats- und Regierungschefs der Allianz am Donnerstag in Brüssel vorbereitetes Papier zum Thema Lastenteilung sehe die Einführung jährlicher Fortschrittsberichte vor, berichtet die «Süddeutsche Zeitung» in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

Dort müssten die Staaten jeweils zum Jahresende darlegen, wie sie sich im Folgejahr den vereinbarten Nato-Zielvorgaben annähern wollten. Diese sehen unter anderem vor, sich bei den Verteidigungsausgaben binnen zehn Jahren auf den Richtwert von zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts zuzubewegen.

Trump setzt sich durch

US-Präsident Donald Trump hat veschiedentlich gesagt, dass die anderen Nato-Mitglieder sich stärker an den Militärkosten beteiligen sollen. Das geleakte Papier ist nur ein Signal des Einlenkens.

Dies dürfte auch Deutschland vor ein Problem stellen, das seinen Wehretat zuletzt zwar um acht Prozent erhöht hatte, damit aber weiter nur auf 1,2 Prozent der Wirtschaftsleistung kommt.

(reuters/ise/mbü)

 

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