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Konflikt
Netanjahu ordnet «kraftvolle» Reaktion an

Rauchspuren: Israelische Drohne schiesst Rakete der Palästinenser ab.   Keystone

Auf den Beschuss durch militante Palästinenser hat Israel mit Waffengewalt reagiert. Premier Netanjahu befahl seinen Streitkräften, hart zu reagieren. Die Armee griff daraufhin im Gaza-Streifen an.

Veröffentlicht am 08.08.2014

Nach erneutem Beschuss durch militante Palästinenser hat Israel den Militäreinsatz im Gazastreifen wieder aufgenommen. Die Armee beschoss nach eigenen Angaben am Freitagmorgen mehrere «Terror-Ziele» im Gazastreifen.

Zuvor hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine «kraftvolle» Reaktion auf den erneuten Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen angeordnet. Die Streitkräfte seien angewiesen worden, hart zu reagieren, erklärte ein Regierungsvertreter am Freitag.
Militante Palästinenser hatten nach dem Ende einer dreitägigen Kampfpause am Morgen erneut Raketen auf den Süden Israels abgefeuert. Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand waren zuvor ohne Ergebnis geblieben.

Waffenlager und Abschussrampen zerstören

Die israelischen Streitkräfte hatten am 8. Juli einen Militäreinsatz gestartet, um die Waffenlager und Abschussrampen der militanten Palästinensergruppen zu zerstören, und so dauerhaft den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zu unterbinden.

Bis zum Inkrafttreten der vorläufigen Waffenruhe am Dienstagmorgen wurden rund 1900 Palästinenser getötet, die meisten davon Zivilisten. Auf israelischer Seite starben 64 Soldaten und drei Zivilisten.

(sda/me/ama)

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