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Spanien
Netz von Scheinfirmen in Spanien zerschlagen

Puerta del Sol in der Hauptstadt Madrid: Scheinfirmen kosten den Staat.   Keystone

Ein Netz von rund 100 Scheinfirmen hat die Polizei in Spanien zerschlagen. Die Unternehmen sollen die staatliche Sozialversicherung um mehr als 20 Millionen Euro betrogen haben.

Veröffentlicht am 14.05.2014

Die spanische Polizei hat ein Netz von Scheinfirmen zerschlagen, das die staatliche Sozialversicherung um mehr als 20 Millionen Euro betrogen haben soll. In mehreren Städten Spaniens seien insgesamt mehr als 750 Verdächtige festgenommen worden, teilte Polizeichef Ignacio Cosidó am Mittwoch in Madrid mit. Dem Netz gehörten über 100 Scheinfirmen an, die sich als Hotels, Baufirmen, Botendienste, Reinigungsunternehmen oder Gärtnereien ausgaben.

Sie zahlten nach Angaben der Ermittler für vermeintliche Beschäftigte geringe Beiträge an die Sozialversicherung und kassierten später Arbeitslosenhilfen. Zudem verhalfen sie Ausländern mit falschen Arbeitsverträgen zu Aufenthaltsgenehmigungen. Die Verdächtigen wurden in Madrid, Barcelona, Alicante und anderen spanischen Städten dingfest gemacht. Im welchem Zeitraum die Festnahmen erfolgten, wurde nicht mitgeteilt.

(awp/me)

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