Die Aussenminister von Frankreich, der USA und von Grossbritannien trafen sich in Paris. Frankreichs Aussenminister Laurent Fabius sagte nach einem Gespräch mit seinen Amtskollegen aus Washington und London, dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad müsse «beigebracht werden, dass es keine andere Perspektive als den Verhandlungstisch gibt».

Die UNO-Resolution zu den syrischen Chemiewaffen müsse daher «natürlich» auch «ernste Konsequenzen» im Falle der Nichtbefolgung umfassen.

Zudem soll nach den Worten von Fabius die syrische Opposition gestärkt werden. Dazu solle in der nächsten Woche bei der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in New York eine grosse Konferenz stattfinden.

Starke UNO-Resolution gefordert

Fabius hatte rund eine Stunde lang mit US-Aussenminister John Kerry und dem britischen Aussenminister William Hague beraten. Zuvor hatte Frankreichs Staatschef François Hollande die Aussenminister in seinem Präsidentenpalast empfangen. Danach hatte er eine «starke und verpflichtende» UNO-Resolution zur Zerstörung der syrischen Chemiewaffen gefordert.

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Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow hatten am Samstag in Genf vereinbart, dass Syriens Führung binnen einer Woche ihre Chemiewaffenbestände offenlegen soll. Bis Mitte 2014 sollen alle Giftgasbestände vernichtet werden. Angedroht werden auch Strafmassnahmen, sollte die syrische Führung ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

(sda/vst)