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Justiz
New York geht gegen Trump vor

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Donald Trump: New York geht gegen den Präsidenten vor.Quelle: Chip Somodevilla/Getty

Donald Trump ist mit einer Klage konfrontiert. Aus Sicht des Bundesstaats New York haben er und seine Kinder gegen Gesetze verstossen.

Veröffentlicht am 14.06.2018

Der US-Bundesstaat New York hat Präsident Donald Trump wegen der mutmasslich illegalen Verwendung von Geldern aus seiner Familienstiftung verklagt. Die am Donnerstag veröffentlichte Klage richtet sich auch gegen seine beiden ältesten Söhne Donald junior und Eric sowie seine Tochter Ivanka. Die Trump-Familie soll gegen die für gemeinnützige Stiftungen geltenden Gesetze verstossen haben.

Generalstaatsanwältin Barbara Underwood wirft der Trump-Stiftung vor, Gelder für die «persönlichen und geschäftlichen» Interessen Trumps zweckentfremdet zu haben. So soll die Stiftung unter anderem Gelder für die Wahlkampagne des heutigen Präsidenten abgezweigt haben. Underwood verlangt die Erstattung einer Summe von 2,8 Millionen Dollar und die Schliessung der Stiftung. Ausserdem soll es Trump für einen Zeitraum von zehn Jahren verboten werden, dem Verwaltungsrat einer wohltätigen Organisation mit Sitz in dem Bundesstaat anzugehören.

(sda/mbü)

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