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Nordkorea bezichtigt USA des Cyberkriegs

Kim Jong-un auf Truppenbesuch: Der Diktator macht den USA Vorwürfe. (Bild: Keystone)

Das kommunistische Regime von Kim Jong-un wirft den Vereinigten Staaten Attacken auf seine Server vor. Und es droht mit Gegenmassnahmen.

Veröffentlicht am 15.03.2013

In martialischer Sprache macht die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA Washington und Seoul Vorwürfe. «Es ist kein Geheimnis, dass die Marionettenregimes der USA und Südkoreas ihre Internet-Streitkräfte massiv aufrüsten. So verstärken sie ihre subversiven Aktivitäten und Sabotage gegen die Demokratische Volksrepublik Korea», so die Agentur in einer Mitteilung. Aber die beiden Länder würden sich irren, wenn sie glaubten, die «Stimmen der Gerechtigkeit aus Nordkorea zum Schweigen bringen zu können».

Die USA und Südkorea führen gemäss KCNA verstärkt Virus-Attacken gegen nordkoreanische Server aus. Die Agentur führt aber nicht weiter aus, welche staatlichen Institutionen betroffen sind und welche Schäden die Angriffe verursachten.

Zur Verantwortung ziehen

Pjöngjang verspricht aber Vergeltung. «Wir werden nie passive Zuschauer sein», so KCNA. Man werde die beiden feindlichen Länder wegen der Angriffe zur Verantwortung ziehen.

Ungeachtet dessen überlegt sich die bekannte Filsharing-Börse The Pirate Bay, ihre Server nach Nordkorea zu verlegen, wie das Fachportal «Mashable» berichtet. Sie wurde nach Drohungen wegen Urheberrechtsverletzungen aus Schweden vertrieben. Heute operiert The Pirate Bay mit Servern in Spanien und Norwegen.

(se/tno)

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