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Reform
Norwegen will weltgrössten Staatsfonds umbauen

Polarlichter in Norwegen: Die Politik überlegt, den Staatsfonds strategisch neu auszurichten. Keystone

Der mit 960 Milliarden Dollar gefüllte norwegische Staatsfonds soll von der Zentralbank getrennt werden. Auch über die strategische Ausrichtung wird in Oslo diskutiert.

Veröffentlicht am 23.06.2017

Norwegen steht vor der Reform des grössten Staatsfonds der Welt. Der mit 960 Milliarden Dollar (rund 860 Milliarden Euro) gefüllte Fonds soll von der Zentralbank abgetrennt werden, wie eine von der Regierung eingesetzte Kommission am Freitag vorschlug. Eine separate Investment-Verwaltungsgesellschaft wird den Plänen zufolge die Aufgaben übernehmen, für die seit der Gründung des Fonds 1996 die Notenbank zuständig war. In Oslo wurde der Bericht mit Spannung erwartet.

Es gibt Überlegungen der Politik, den Fonds strategisch neu auszurichten. Bislang liegt der Schwerpunkt auf Anleihen, Aktien und Immobilien. Durch mögliche zusätzliche Investitionen in Papiere nicht börsennotierter Firmen sowie im Infrastruktursektor winken höhere Renditechancen.

(reuters/cfr/mbü)

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