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Steuerverfahren
Nur noch ein Messi vor Gericht

In der Steueraffäre um Lionel Messi wird das Verfahren gegen ihn eingestellt. Gegen seinen Vater wird aber nach wie vor ermittelt.

Von Christian Bütikofer
am 18.06.2014

Gute Neuigkeiten für argentiniens Ballzauberer Lionel Messi: Die spanischen Steuerfahnder stellen das Verfahren gegen ihn ein, schreibt «La Vanguardia».

Im Steuerverfahren in Spanien gegen Messi geht um nicht deklarierte Millionensummen, die sein Vater Jorge Horacio Messi vor den Steuerbehörden zu verschleiern versuchte - dazu wurden auch Schweizer Firmen eingesetzt, wurde 2013 bekannt.

Messi Junior will von nichts gewusst haben

Messi sagte schon früh während dem Verfahren: «Das Geld verwaltet mein Vater, ich habe ihm vertraut.» In dem nun veröffentlichten Statement der Steuerfahnder wird Vater Messi als Hauptperson genannt. Er habe die Werbeverträge ausgehandelt und Dritte für die Steuerpraktiken beauftragt, letztlich aber alle Entscheide gefällt. Messi Junior habe lediglich die Verträge unterschrieben, die ihm sein Vater vorsetzte. Der sei sich auch der Konsequenzen bewusst gewesen, die Steueflucht mit sich bringt.

Lionel Messi sei zwar gegen aussen als Vertragsperson aufgetreten, in Wahrheit habe Jorge Horacio Messi die Fäden gezogen, so die Justizbeamten weiter.

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