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Sicherheit
Obama hält Olympia in Sotschi für sicher

US-Präsident und das Sotschi-Maskottchen. Sichere Spiele.   Keystone

US-Präsident Barack Obama sieht keine Gefahr für Reisen an die Spiele am Schwarzen Meer.

Veröffentlicht am 31.01.2014

US-Präsident Barack Obama sieht trotz Anschlagsdrohungen gegen die Olympischen Winterspiele im südrussischen Sotschi keinen Anlass, vor einem Besuch des Sportereignisses zu warnen. «Wenn Sie zu den Olympischen Spielen wollen, dann sollten sie das auch tun», sagte Obama in einem CNN-Interview. Er glaube, dass Sotschi sicher sei, auch wenn solche grossen internationalen Veranstaltungen immer mit einigen Risiken verbunden seien. Die russischen Behörden wüssten, was auf dem Spiel stehe. «Sie verstehen, dass es da draussen potenzielle Bedrohungen gibt.» Die USA hätten die Sicherheitspläne der Russen gesehen. «Wir sprechen uns mit ihnen ab.»

Drohung mit Anschlägen

Islamisten aus dem Nordkaukasus haben mit Anschlägen gedroht, um das am 7. Februar beginnende Sportereignis zu stören. 37.000 russische Sondereinsatzkräfte sind zum Schutz der Spiele, die ein Prestigeprojekt von Präsident Wladimir Putin sind, in Alarmbereitschaft. Über den Sportstätten schweben Überwachungsdrohnen, Kriegsschiffe kreuzen im Schwarzen Meer. Frankreich will seine Olympiateilnehmer vor Ort dennoch zusätzlich durch Spezialeinheiten der französischen Nationalpolizei und der Gendarmerie schützen. Auch Deutschland will zum Schutz seiner mehr als 150 Athleten Bundespolizisten entsenden.

(reuters/tke)

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