US-Präsident Barack Obama will die Speicherung von Daten über Telefongespräche durch den Geheimdienst NSA beenden. Nach einem Vorschlag Obamas an den Kongress sollen die Telefongesellschaften stattdessen die Daten speichern müssen.

Die bisherige Praxis der Sammlung von Rahmendaten von Millionen von Telefongesprächen in den USA würde nach dem Vorschlage eingestellt, sagte ein Regierungsmitarbeiter am Montag.

Stattdessen müsste sich die Regierung der «New York Times» zufolge etwa im Falle eines Terrorismus-Verdachts eine Erlaubnis von der Aufsichtsbehörde für den Geheimdienst (Foreign Intelligence Surveillance Court) einholen, wenn sie die entsprechenden Metadaten - etwa Zeit, Nummern und Dauer eines Anrufs - einsehen will.

(sda/moh/tke)