US-Präsident Barack Obama hat erneut Russland für die Krise im Osten der Ukraine verantwortlich gemacht. Er fordert deshalb eine angemessene und gemeinsame Antwort von Europa und den USA.

Russland müsse die «Destabilisierung» der Ukraine sofort einstellen, forderte Obama während eines Staatsbesuchs in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Die Führung in Moskau habe «nicht einen Finger gerührt», um pro-russische Separatisten im Zaum zu halten - vielmehr gebe es deutliche Anzeichen dafür, dass sie deren Aktivitäten ermutigt habe.

Schärfere Sanktionen 

Die USA und Europa bereiten derzeit weitere Sanktionen gegen Russland vor, die möglicherweise schon am Montag angekündigt werden. Die Rede ist von Kontensperrungen und Reisebeschränkungen für einflussreiche Russen.

Darüber hinaus gehende Sanktionen gegen einzelne Branchen der russischen Wirtschaft würden davon abhängen, ob sich die USA und Europa auf eine gemeinsame Position einigen könnten, erklärte Obama weiter.

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(sda/dbe)