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Politik

Obamas Wahlkampfkasse füllt sich

US-Präsident ist für den Präsidentschaftswahlkampf gerüstet

In zehn Monaten muss sich US-Präsident Barack Obama zur Wiederwahl stellen. Um nicht abgewählt zu werden, sammelt sein Wahlkampfteam munter Geld - mit Erfolg: In den letzten drei Monaten stieg die Sum

Veröffentlicht am 12.01.2012

Zehn Monate dauert es noch: Dann wählt das amerikanische Volk seinen Präsidenten. Bis es soweit ist, füllt sich die Wahlkampfkasse von Amtsinhaber Barack Obama. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres erhielten Obama und seine Demokraten Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 68 Millionen US-Dollar für die Wahlen im November.

42 Millonen für Obama

Das teilte Obamas Wahlkampfteam am Donnerstag mitteilte. Wahlkampfchef Jim Messina sprach von einem «ziemlich guten Start». Mehr als 42 Million Dollar seien direkt für Obamas Wiederwahl und mehr als 24 Millionen Dollar an die Demokratische Partei gespendet worden, sagte Messina.

Derzeit umfasse die Spenderliste 1,3 Millionen Namen. Die durchschnittliche Spendenhöhe habe bei 55 Dollar gelegen, 98 Prozent der Zuwendungen seien geringer als 250 Dollar gewesen.

Umfragewerte fallen

Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage muss Obama um seine Wiederwahl fürchten. Mit seiner Amtsführung sind Umfragen der Webseite realclearpolitics.com zufolge im Schnitt nur rund 45 Prozent zufrieden.

Bei den Republikanern kristallisiert sich Mitt Romney als Favorit für die Präsidentschaftskandidatur heraus. Der Ex-Gouverneur von Massachusetts hat die ersten beiden Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire gewonnen. Romney sammelte im vergangenen Quartal 24 Millionen Dollar an Spenden. (muv/sda)

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