Bei den Walliser Regierungsratswahlen vom Sonntag hat der bisherige SVP-Staatsrat Oskar Freysinger eine Ohrfeige kassiert. Er liegt lediglich auf dem 6. Platz und wäre somit nicht gewählt. Es wird aber ein zweiter Wahlgang nötig.

Keiner der 13 Kandidierenden hat das absolute Mehr von 60'793 Stimmen erreicht. Es wird deshalb ein zweiter Wahlgang nötig.

Erster Platz für Christophe Darbellay

Das beste Resultat machte der erstmals antretende CVP-Kandidat Christophe Darbellay mit 51'160 Stimmen. Hinter ihm folgen der bisherige CVP-Regierungsrat Jacques Melly mit 50'518 Stimmen und der Oberwalliser CVP-Kandidat und Nationalrat Roberto Schmidt mit 49'964 Stimmen.

Einer Sensation gleich kommt, dass die bisherige SP-Regierungsrätin Esther Waeber-Kalbermatten (34'120 Stimmen) und der ehemalige SP-Nationalrat Stéphane Rossini (32'788 Stimmen) noch vor dem bisherigen SVP-Regierungsrat Oskar Freysinger (30'857 Stimmen) liegen. Freysinger wäre zum jetzigen Zeitpunkt also nicht gewählt.

(sda/gku)