In der Ostukraine ist eine weitere Beobachter-Gruppe der OSZE von Bewaffneten gefangengenommen worden. Die vier OSZE-Mitarbeiter und ihr ukrainischer Übersetzer seien in Sewerodonezk, hundert Kilometer nördlich von Luhansk, gestoppt worden, teilte Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Freitag in Wien mit.

Seit Donnerstagabend gebe es keinen Kontakt mehr zu der Gruppe. Weiterhin keine Verbindung habe man zu den seit Montag im ostukrainischen Slawjansk von Separatisten festgehaltenen vier OSZE-Beobachtern. Separatisten aus der Ostukraine hatten zuvor bekannt gegeben, sie hätten die betreffenden OSZE-Mitarbeiter wieder freigelassen. 

Friedlicher Übergang ist das Ziel

Die Mitarbeiter der OSZE sollen den friedlichen Übergang zur Normalität in der Ukraine sichern. Bereits Anfang Mai war eine von Separatisten festgenommene Beobachtergruppe nach einer Woche freigelassen worden. Damals hatte sich ein russischer Unterhändler in die Bemühungen um die Freilassung der Männer eingeschaltet. 

(reuters/sda/me)