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Papst: Islamisten im Irak müssen gestoppt werden

Franziskus: Der Papst befürwortet das Vorgehen gegen die Irakischen Islamisten.   Keystone

Papst Franziskus hat den Versuch der internationalen Gemeinschaft befürwortet, den Vormarsch der Islamisten im Irak zu stoppen. Die Weltgemeinschaft habe das Recht, gegen die Angreifer vorzugehen.

Veröffentlicht am 19.08.2014

Papst Franziskus hat den Versuch der internationalen Gemeinschaft gutgeheissen, den Vormarsch der Islamisten im Irak zu stoppen. Die Weltgemeinschaft habe das Recht, gegen die Angreifer vorzugehen, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche am Montag vor Journalisten.

Der Papst betonte, dass er damit nicht automatisch Militärschläge befürworte. Er schloss sie aber auch nicht aus. Die Mittel, mit denen den Aggressoren Einhalt geboten werden solle, müssten sorgfältig ausgewählt werden. Dies könne aber nicht eine Nation alleine leisten. Vielmehr seien die Vereinten Nationen (UN) dafür das richtige Gremium. Er antwortete auf die Frage, ob er die Militärschläge der USA gegen die Islamisten im Irak begrüsse.

Das US-Militär hat seit dem 8. August nach eigenen Angaben Dutzende Luftangriffe auf die Rebellen der Miliz Islamischer Staat (IS) im Nordirak geflogen. Damit unterstützen die USA den Kampf der Kurden und der irakischen Regierungstruppen gegen die Aufständischen, die an der Grenze zwischen Syrien und dem Irak ein Kalifat ausgerufen und nicht zuletzt Zehntausende Christen im Irak in die Flucht getrieben haben.

(reuters/moh/vst)

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