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Pegida-Effekt: Touristen meiden Dresden

Pegida-Demonstration in Dresden: Die sächsische Stadt verzeichnet weniger Touristen. Keystone

Erstmals nach sechs Jahren hat Dresden weniger Touristen angezogen. Die Stadt spricht von einem «Pegida-Effekt» und befürchtet wegen der rechtspopulistischen Demos einen Imageverlust.

Veröffentlicht am 23.02.2016

Erstmals nach sechs Jahren Wachstum sind die Touristen-Zahlen für Dresden rückläufig. Im vergangenen Jahr gingen die Übernachtungen um 3 Prozent zurück, bei den Ankünften gab es ein Minus von 2,3 Prozent.

Bettina Bunge, die Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG), sprach am Dienstag von einem «Pegida-Effekt» und einem Imageverlust für die sächsische Landeshauptstadt. Das habe auch eine repräsentative Markenstudie gezeigt.

Übernachtungen aus Deutschland sinken um 5 Prozent

Vor allem bei Gästen aus Deutschland macht sich die Zurückhaltung bemerkbar: 2015 sank die Zahl ihrer Übernachtungen um 5,1 Prozent auf rund 3,4 Millionen.

(sda/moh/ise)

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