Die Pensionskasse des Bundes Publica ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2012. Sie erzielte auf ihrem Anlagekapital eine Performance von 7,94 Prozent. Der durchschnittliche Deckungsgrad aller Vorsorgewerke von Publica konnten auf rund 105 Prozent erhöht werden.

Publica habe das freundliche Anlageumfeld nutzen können, schreibt die Pensionskasse des Bundes in einer Mitteilung. Ohne Währungsabsicherung hätte die Performance 7,57 Prozent betragen. Das Anlagekapital habe sich auf 35 Milliarden Schweizer Franken erhöht.

Mit diesem Ergebnis habe Publica nicht nur knapp die Performance der eigenen Benchmark übertroffen, sondern auch den BVG-25-Index von Pictet, den Medianwert des Performancevergleichs des Schweizerischen Pensionskassenverbandes ASIP und die im Swisscanto-Pensionskassen-Monitor erhobene Rendite.

Teile der Rendite an Versicherte

Wegen der unterschiedlichen Anlagestrategien wurde den offenen Vorsorgewerken eine Performance von 8,21 Prozent und den geschlossenen Vorsorgewerken 5,95 Prozent gutgeschrieben. Ein Teil der Rendite gingen an die Versicherten, zur Abfederung der Folgen des Grundlagenwechsels.

Zudem wurden für die 2015 anstehende Senkung des technischen Zinssatzes erstmals Rückstellungen in der Höhe von 2,5 Prozent des Spar- und Rentenkapitals gebildet. Diese notwendige Massnahme gegen das anhaltend tiefe Zinsniveau hatte die Kassenkommission Mitte Dezember 2012 beschlossen. Den Jahresbericht wird Publica im April veröffentlichen.

Anzeige

(tke/aho/sda)