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Philipp Müller und Ruedi Noser klar gewählt

Philipp Müller und Ruedi Noser: Wahl in den Ständerat. Keystone

Zweiter Wahlgang für den Ständerat: Im Aargau ist FDP-Präsident Philipp Müller der sichere Sieger, in Zürich heisst der zweite Ständerat Ruedi Noser.

Veröffentlicht am 22.11.2015

Der FDP-Parteipräsident und Aargauer Nationalrat Philipp Müller ist in den Ständerat gewählt worden. Im zweiten Anlauf verteidigte Müller den langjährigen FDP-Sitz gegen den Angriff der SVP. Müller überrundete Nationalrat Hansjörg Knecht (SVP) deutlich. Nationalrätin Ruth Humbel (CVP) hatte keine Chance.

Auch Ruedi Noser ist klar gewält, er ist der zweite Zürcher Ständerat: Der Kandidat der Freisinnigen distanzierte gemäss dem Schlussresultat des Statistischen Amtes im zweiten Wahlgang Bastien Girod (Grüne) und Hans-Ueli Vogt (SVP) deutlich. Bereits im ersten Wahlgang gewählt worden war Daniel Jositsch (SP).

Aargauer FDP seit 1948 ohne Unterbruch im Ständerat

Im Aargau schaffte der 63-jährige Müller den Sprung in den Ständerat mit 63'174 Stimmen. Knecht scheiterte mit 53'824 Stimmen. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel erhielt 35'909 Stimmen.

Der Generalunternehmer Müller verteidigte in der kleinen Kammer den freigewordenen Sitz von Christine Egerszegi. Die Aargauer FDP ist seit 1948 ohne Unterbruch im Ständerat vertreten. Die SVP hatte ihren Sitz 2011 an die SP verloren.

 Matthias Jauslin rückt nach

Im ersten Wahlgang war Müller noch rund 6000 Stimmen hinter Knecht gelegen. Der FDP-Präsident vertritt den Kanton Aargau im Ständerat zusammen mit der im Oktober wiedergewählten Pascale Bruderer (SP).

Nach der Wahl von Müller in den Ständerat wird im Nationalrat voraussichtlich Matthias Jauslin nachrücken. Der 53-Jährige Jauslin aus dem Freiamt ist Unternehmer und FDP-Kantonalpräsident.

(sda/awp/me)

 

Bereits im ersten Wahlgang am 18. Oktober war Daniel Jositsch (SP) gewählt worden.

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