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Glücksspiel
Politiker wollen Lohndeckel für Lotterie-Chefs

Lottoziehung aus 2007: Im Lotto soll nicht mehr alles möglich sein. Keystone

Die Direktoren der Schweizer Lotterien sollen künftig nicht mehr als 400'000 Franken verdienen dürfen. Mitglieder der Rechtskommission wollen das per Gesetz fixieren.

Von Bernhard Fischer
am 04.01.2017

Die Rechtskommission des Nationalrates will den Maximallohn für die Lotto-Direktoren von Swisslos und Loterie Romande begrenzen. Und zwar auf das Salär eines Bundesrates von 400‘000 Franken pro Jahr, heisst es aus gut informierten Kreisen. Die Obergrenze soll ins neue Geldspielgesetz geschrieben werden. Dazu tagt die Kommission in den nächsten Wochen.

Gemäss Recherchen der «Handelszeitung» bewegt sich der Jahreslohn eines Lotterie-Direktors um die 400‘000 Franken. Offiziell weisen Swisslos und Loterie Romande nur die gesamte Lohnsumme der Geschäftsleitung aus.

Maximallohn ins Gesetz

Jene Kommissionsmitglieder, die sich für einen gesetzlichen Maximallohn der Lotto-Chefs einsetzen, betonen überdies: «So wie die Lotterien strukturiert sind, ist das nicht bloss Angelegenheit der Aktienrechtsrevision, weil es nicht rein privatrechtlich ist.» Deshalb wollen sie den Maximallohn explizit im neuen Geldspielgesetz verankern.

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