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Euro-Krise
Portugal bildet Regierung um

Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva: Er akzeptiert die Kabinettsumbildung. (Bild: Keystone)

Die Regierungskrise in Portugal hat zu einer Umbildung der Regierung geführt. Die neuen Minister werden heute vereidigt.

Veröffentlicht am 24.07.2013

Portugals Ministerpräsident Pedro Passos Coelho hat seine Mitte-Rechts-Regierung umgebildet. Der bisherige Aussenminister Paulo Portas übernimmt das neu geschaffene Amt eines Vizeregierungschefs. Der Parteichef des kleineren Koalitionspartners CDS (Demokratisch-Soziales Zentrum) soll künftig die Wirtschaftspolitik des Euro-Krisenlands koordinieren.

Wie das Präsidialamt am Dienstag in Lissabon mitteilte, akzeptierte Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva die Kabinettsumbildung. Neuer Aussenminister wird der frühere Parteichef der konservativ-liberalen Regierungspartei PSD (Sozialdemokratische Partei), Rui Machete. Der PSD-Politiker Jorge Moreira da Silva wird neuer Umweltminister. Seine Aufgabengebiete hatten bisher zum Agrar- und Wirtschaftsministerium gehört. Die neuen Minister sollen heute Mittwoch vereidigt werden.

(tke/awp)

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